Bei einer unfreiwilligen Landung auf einer Ackerfläche im Holzkirchen im Landkreis Würzburg am Freitagnachmittag ist der Pilot eines Ultraleichtflugzeuges schwer verletzt worden. Der Rettungsdienst brachte den Mann zur Untersuchung in ein Krankenhaus. Lebensgefahr besteht derzeit nicht.

Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen musste der Pilot aufgrund eines technischen Defekts gegen 13.30 Uhr auf einem Acker bei Holzkirchen notlanden. Der einmotorige Flieger hatte offenbar einen Leistungsverlust erlitten und sich nach dem ersten Bodenkontakt während der sprichwörtlichen Bruchlandung überschlagen. Der Pilot konnte selbst anschließend den Notruf wählen.

Die Höhe des Sachschadens an der Helix SD-1 Mini Sport wird sich nach ersten Schätzungen auf rund 35.000 Euro belaufen. Neben Beamten der Polizeiinspektion Würzburg-Land ist auch ein Luftfahrtkundiger Beamter in die Ermittlungen eingebunden. Auch die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung wurde bereits informiert.

Bei Grebenhain/Hochwaldhausen im hessischen Landkreis Vogelsbergkreis stürzte am Freitagmittag gegen 14:40 Uhr ebenfalls ein Sportflugzeug ab. Zeugen hatten beobachtet, wie das Sportflugzeug in einem Waldstück nördlich von Oberwald abgestürzt ist. Sie alarmierten sofort Polizei und Rettungsdienste. Diese fanden die Absturzstelle im dichten Laubwaldbestand zwischen Ilbeshausen-Hochwaldhausen und Grebenhain-Oberwald. Dort hatte das Flugzeug beim Absturz einige Baumwipfel gestreift, bevor es am Boden aufschlug und Feuer fing. Die Feuerwehr brachte den Brand unter Kontrolle. Bei dem Flugzeug handelt es sich um ein zweisitziges Ultraleichtflugzeug der Marke "Aerospool", Modell "Dynamic". Es wurde beim Aufprall und durch das Feuer vollständig zerstört. An der Absturzstelle fanden die Helfer auch den Leichnam des 66 Jahre alten Piloten. Weitere Personen befanden sich nicht mehr in dem Flugzeug.

Der 66-jährige Pilot war aus Niedersachsen. Er war mit dem Ultraleichtflugzeug von einem Flugplatz im Raum Eschwege gestartet. Die Absturzursache ist derzeit noch nicht bekannt. Die Ermittlungen durch die Bundesflugsicherung und der Kriminalpolizei Alsfeld laufen derzeit noch. Wann die Frackteile abtransportiert werden können, ist momentan auch noch offen.