Aktueller Stand zum Coronavirus - Jetzt für Newsletter anmelden

Aufgrund der hohen Dynamik der Infektionszahlen kann es vorkommen, dass die Zahlen nicht immer aktuell sind. Regelmäßig überprüfen wir die Zahl der Infizierten im Landkreis und vermelden sie dann hier. Aufgrund der unterschiedlichen Zählweise der Landratsämter, Landesämter und des Robert-Koch-Instituts kann es unterschiedliche Fallzahlen geben. Aktuelle Informationen zur Entwicklung des Coronavirus in Deutschland erfahren Sie in unserem Newsticker.

Update vom 16.01.2021, 11 Uhr: Neuninfektionen und Todesfälle

Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt am 16. Januar 2021 (7.30 Uhr) für die Stadt Würzburg 85,20 und für den Landkreis 65,93. Der bundesweit geltende Grenzwert für die 7-Tages-Inzidenz liegt bei 50 Neu-Infektionen pro 100.000 Einwohnern, das entspricht für die Stadt Würzburg einer Anzahl von 64 Neuinfektionen innerhalb der letzten sieben Tage. Für den Landkreis Würzburg entspricht dies analog 81 Neuinfektionen.

Weiterhin sind leider zwei Todesfälle aus dem Würzburger Stadtgebiet zu beklagen. Laut Pressemitteilung des Landratsamtes verstarb eine 85-Jährige in einer Hammelburger Klinik, eine 43-Jährige in einer Würzburger Klinik. Beide Verstorbenen lebten im häuslichen Umfeld, waren mehrfach vorerkrankt und positiv auf das Coronavirus getestet worden. Die Anzahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Coronainfektion erhöht sich auf 119 (79 in der Stadt und 40 im Landkreis Würzburg).

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Update vom 14.01.2021, 17.45 Uhr: Im Landkreis und der Stadt Würzburg werden FFP2-Masken verschenkt

Insgesamt 35.000 FFP2-Masken stellt der Landkreis Würzburg seinen Gemeinden zur Verfügung. Nachdem sich der Landkreis bereits im vergangen Frühjahr mit FFP2- und gleichwertigen KN95-Masken eingedeckt hat, möchte er diese nun der Bevölkerung schenken. 

Ab Montag (18. Januar 2021) gilt in Bayern eine FFP2-Maskenpflicht beim Einkaufen und im ÖPNV. "Wir haben gut vorgesorgt und können nun diese dringend erforderlichen Materialien unseren Gemeinden kostenlos zur Verfügung stellen", erklärt Landrat Thomas Eberth in einer Pressemitteilung des Landratsamtes.

Gestaffelt nach Einwohnerzahl erhalten die Kommunen im Landkreis Würzburg einmalig ein entsprechendes Kontingent an Masken: "Jeder Bürgermeister, jede Bürgermeisterin weiß vor Ort am besten, wem mit den Masken geholfen werden kann."

Zusätzlich erhalten die Gemeinden kostenfreie (PoC-) Antigen-Tests für Pflegeeinrichtungen oder auch Kindertagesstätten. An konkrete Verwendung und Durchführung müsse durch die entsprechende Einrichtung gewehrleistet werden, fachkundiges Personal müsse die Tests durchführen, heißt es abschließend.

Auch die Stadt Würzburg hat sich dazu entschieden, FFP2-Masken zur Verfügung zu stellen. Dabei orientiert sich die Stadt an der Empfehlung des Freistaates, dass vor allem Menschen, die bedürftig sind, die Masken kostenlos erhalten. Die rund 8.000 Berechtigten in der Stadt erhalten fünf Masken per Post. Die FFP2-Maskenpflicht gilt für Menschen ab 15 Jahren. 

Update vom 12.01.2021, 10.30 Uhr: Inzidenz des Landkreises bei 98,59 und zwei neue Todesfälle

Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt am 12. Januar 2021 (7.30 Uhr) für die Stadt Würzburg 82,86 und für den Landkreis 98,58. Der bundesweit geltende Grenzwert für die 7-Tages-Inzidenz liegt bei 50 Neu-Infektionen pro 100.000 Einwohnern, das entspricht für die Stadt Würzburg einer Anzahl von 64 Neuinfektionen innerhalb der letzten sieben Tage. Für den Landkreis Würzburg entspricht dies analog 81 Neuinfektionen.

Ein 87-jähriger Mann aus dem Landkreis Würzburg ist in einer Würzburger Klinik verstorben, ebenso eine 100-jährige Frau aus dem Stadtgebiet. Beide Verstorbene lebten zuhause und waren mehrfach vorerkrankt. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Coronainfektion steigt damit auf 116 (76 in der Stadt, 40 im Landkreis Würzburg).

Testzentrum auf der Würzburger Talavera

  • Das Corona-Testzentrum von Stadt und Landkreis Würzburg ist grundsätzlich von Montag bis Freitag von 11 bis 19 Uhr geöffnet.
  • Hier können sich nach der Bayerischen Teststrategie insbesondere Reiserückkehrer*innen sowie auch jeder Bewohner*in Bayerns anlasslos testen lassen. Eine vorherige Terminvereinbarung ist zwingend erforderlich, telefonisch unter 0931 8000 828, bzw. online unter www.testzentrum-wuerzburg.de.
  • Jeweils von 17 bis 19 Uhr steht medizinisch geschultes Personal für Abstriche bei Kindern unter sieben Jahre und Personen mit besonderen Bedürfnissen bereit.
  • Mitzubringen sind die Mail zur Terminbestätigung, der Personalausweis, Reisepass oder ein anderes Ausweisdokument mit Foto.

Update vom 09.01.2021, 20.50 Uhr: Stadt verlängert Allgemeinverfügung zur Maskenpflicht

Wie die Stadt Würzburg am Samstag (9. Januar 2021) mitteilt, gilt die neue, überarbeitete Fassung der 11. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung nun bis zum 31.01.2021. Die landesweite Vorschrift, dass Kreisverwaltungsbehörden zentrale Begegnungsflächen als Innenstadtflächen benennen sollen, an denen Maskenpflicht gilt, wurde ohne Veränderung verlängert.

Daher verlängert die Stadt Würzburg auch die bisher bestehende Maskenpflicht für folgende Bereiche bis zum 31.01.2021.

  • Alte Mainbrücke
  • Bahnhofsvorplatz
  • Eichhornstraße
  • Schustergasse
  • Schmalzmarkt

Hintergrund der Verlängerung sei laut Mitteilunge die Tatsache, dass das Ziel, die 7-Tage-Inzidenz konstant und dauerhaft unter 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner zu senken, um unter anderem eine Rückverfolgung von Infektionsketten zu gewährleisten, bislang nicht erreicht werden konnte.

Update vom 07.01.2021, 17 Uhr: Über 100.000 Corona Tests in Stadt und Landkreis Würzburg

Stadt und Landkreis Würzburg meldeten am Mittwoch (6. Januar 2021) den 100.000 Corona-Test seit Inbetriebnahme der bayerischen Testzentren. Das in der letzten Augustwoche auf der Talavera eingerichtete und vom BRK und den Johannitern betriebene Testzentrum zählte mit 82.013 PCR-Tests die meisten Abstrich-Untersuchungen. Die an der Würzburger Uniklinik im November in Betrieb genommene Teststrecke hat 3.849 Untersuchungen im Auftrag des Gesundheitsamts durchgeführt. Aktuell können auf der Würzburger Talavera an den drei Testlinien für Fußgänger und Fahrzeuge täglich bis zu 1.440 Personen abgestrichen werden, wie da Landratsamt Würzburg mitteilt.

Um den erhöhten Bedarf vor Weihnachten abdecken zu können, hatte das gemeinsame Testmanagement von Stadt und Landkreis die Öffnungszeiten ausgeweitet und so täglich bis zu 2.000 Testwillige versorgen können. Dankbar ist Landrat Thomas Eberth, dass die Würzburger Hilfsorganisationen BRK und JUH sehr flexibel und vor allem reaktionsschnell auf Ausbruchsgeschehen reagieren und mobile Testteams für Reihenuntersuchungen bereithalten. 

Eine Auswertung des Großlabors Eurofins belegt, dass das Testzentrum Talavera auch regen Zulauf aus anderen Landkreisen und Städten erfährt. Nur 87% der ausgewerteten 72.116 Abstrichproben stammen von Stadt- und Landkreisbewohnern. Während im September 80 % der Testwilligen als Motiv die anlasslose Testung angaben, so war es im Dezember nur knapp jeder zweite (46%). 

Update vom 05.01.2021, 11.20 Uhr: Niedrige Inzidenzwerte und neue Todesfälle

In der Stadt und im Landkreis Würzburg scheint sich die Corona-Lage zu entspannen. Das Landratsamt Würzburg teilte mit, dass die Inzidenzwerte pro 100.000 Einwohner am Dienstag (05.01.2021) für die Stadt bei 81,3 und den Landkreis bei 57,3 liegen.

Laut den Zahlen des Robert-Koch-Institutes wurde in der Stadt in den vergangenen sieben Tagen 104 neue Corona-Fälle über das Gesundheitsamt gemeldet, im Landkreis waren es 93 Neuinfektionen. In bayernweiten Vergleich zählt die Inzidenz im Würzburger Land zu den niedrigsten.

Das Landratsamt meldete jedoch auch weitere Todesfälle in Zusammenhang mit der Infektion: Zwei weitere Menschen mit Vorerkrankung sind am Sonntag (03.01.2021) gestorben, darunter auch ein 56 Jahre alter Mann.

Insgesamt sind seit Beginn der Pandemie 112 Menschen aus dem Raum Würzburg in Zusammenhang mit Corona verstorben.

Update vom 27.12.2020, 10.40 Uhr: Drei weitere Todesfälle und 126 neue Corona-Fälle

Dem Gesundheitsamt für Stadt und Landkreis Würzburg wurden seit der Meldung vom 23. Dezember 126 weitere auf das Coronavirus positiv getestete Personen gemeldet (Stand 27. Dezember 2020, 7.30 Uhr).

Mit diesen Neuinfektionen und einer Datenbereinigung steigt die Zahl der seit März 2020 auf das Coronavirus positiv getesteten Personen in Stadt und Landkreis Würzburg auf 4394, davon entfallen 2238 auf die Stadt und 2156 auf den Landkreis Würzburg. Das teilte das Landratsamt am Sonntagmorgen (27. Dezember 2020) mit.

Als gesund entlassen wurden bisher insgesamt 3875 Patienten. Derzeit sind 421 Personen in Stadt und Landkreis Corona-positiv (246 in der Stadt Würzburg, 175 im Landkreis). Aktuell sind 1890 Personen in häuslicher Quarantäne oder Isolation unter Beobachtung des Gesundheitsamtes. Aus der Quarantäne oder Isolation entlassen werden konnten insgesamt bereits 13.199 Personen. 

Leider meldete das Landratsamt auch drei neue Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Ein 91-jähriger sowie ein 84-jähriger Mann aus dem Stadtgebiet sind in einer Würzburger Klinik verstorben, ebenso ein 87-jähriger Mann aus dem Landkreis Würzburg. Alle drei Senioren waren trotz mehrfacher Vorerkrankungen privat wohnhaft, bei allen drei wurde eine Infektion mit dem Coronavirus nachgewiesen.

Mit diesen Todesfällen steigt die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Coronainfektion auf 98 (62 in der Stadt, 36 im Landkreis Würzburg). Die 7-Tage-Indzidenz beträgt derzeit für die Stadt Würzburg 107,87 und für den Landkreis 58,77.

Update vom 22.12.2020, 11.40 Uhr: Ein weiterer Todesfall

Dem Gesundheitsamt für Stadt und Landkreis Würzburg wurden seit der gestrigen Meldung 40 weitere auf das Coronavirus positiv getestete Personen gemeldet (Stand 22. Dezember 2020, 7.30 Uhr).

Mit diesen Neuinfektionen und einer umfangreichen Datenbereinigung steigt die Zahl der seit März 2020 auf das Coronavirus positiv getesteten Personen in Stadt und Landkreis Würzburg auf 4.227, davon entfallen 2.136 auf die Stadt und 2.091 auf den Landkreis Würzburg.

Als gesund entlassen wurden bisher insgesamt 3.721 Patienten. Derzeit sind 411 Personen in Stadt und Landkreis Corona-positiv (226 in der Stadt Würzburg, 185 im Landkreis). Aktuell sind 2.457 Personen in häuslicher Quarantäne oder Isolation unter Beobachtung des Gesundheitsamtes. Aus der Quarantäne oder Isolation entlassen werden konnten insgesamt bereits 12.245 Personen. 

Ein Todesfall ist zu beklagen

Ein 82-jähriger Bürger aus dem Stadtgebiet ist in einer Würzburger Klinik verstorben. Der mehrfach vorerkrankte Senior war positiv auf das Coronavirus getestet worden.

Mit diesem Todesfall erhöht sich die Anzahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Coronainfektion auf 95 (60 in der Stadt, 35 im Landkreis Würzburg). 

7-Tage-Inzidenz, Stand heute, 7.30 Uhr

Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt für die Stadt Würzburg 136,79 und für den Landkreis 72,09.

Der bundesweit geltende Grenzwert für die 7-Tages-Inzidenz liegt bei 50 Neu-Infektionen pro 100.000 Einwohnern, das entspricht für die Stadt Würzburg einer Anzahl von 64 Neuinfektionen innerhalb der letzten sieben Tage. Für den Landkreis Würzburg entspricht dies analog 81 Neuinfektionen.

Update vom 21.12.2020, 21.30 Uhr: Würzburger Feuerwehr unterstützt bei Verteilung von Schnelltests

Seit dem Wochenende unterstützen Feuerwehrkräfte zusammen mit dem Technischen Hilfswerk tatkräftig die Weihnachtsaktion des Gesundheitsministeriums mit der Verteilung von kostenlosen Antigenschnelltests und dem Errichten eines Schnelltestzentrums an der Franz-Oberthür-Schule.

Weihnachten bedeutet die Zeit mit unseren Liebsten zu verbringen. Durch Corona ist dieses Jahr vieles anders. Um die Angehörigen in Heimen besuchen zu können ist ein negatives Testergebnis erforderlich. Die Feuerwehr Würzburg unterstützt zusammen mit dem THW und Hilfsorganisationen bei der Aktion der Bayerischen Staatsregierung, um ausreichend Testkapazitäten zur Verfügung zu stellen.

Schon seit Montagvormittag sind die Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr mit mehreren Fahrzeugen damit beschäftigt, Schnelltests an Heime im Stadtgebiet auszufahren. Die Schnelltests sind ebenfalls Bestandteil der Weihnachtsaktion des Gesundheitsministeriums. Beim Start der Verteilaktion an der Hauptfeuerwache bedankten sich Harald Rehmann- Direktor der Feuerwehr und Alfred Schubert – Mitarbeiter im Führungsstab bei den ehrenamtlichen Kräften für Ihren Einsatz.

Bereits am Wochenende unterstützte die Freiwillige Feuerwehr Würzburg gemeinsam mit dem Technischen Hilfswerk den Aufbau des Schnelltestzentrums an der Franz-Oberthür-Schule. Dort werden im Rahmen der Weihnachtsaktion durch das Bayerische Rote Kreuz und der Johanniter Unfallhilfe Schnelltests für Menschen angeboten, die ihre Angehörigen in einem Heim besuchen möchten. Durch die Einsatzkräfte von THW und Feuerwehr wurden in der Aula der Schule einzelne Kabinen für den Schnelltest errichtet.

Update vom 21.12.2020, 11.15 Uhr: Weiterhin leichter Anstieg der Neuinfektionen

Wie das Landratsamt am Montag (21. Dezember 2020) mitteilt, wurde dem Gesundheitsamt für Stadt und Landkreis Würzburg wurden seit der gestrigen Meldung 12 weitere auf das Coronavirus positiv getestete Personen gemeldet (Stand 21. Dezember 2020, 7.30 Uhr). Mit diesen Neuinfektionen steigt die Zahl der seit März 2020 auf das Coronavirus positiv getesteten Personen in Stadt und Landkreis Würzburg auf 4173, davon entfallen 2103 auf die Stadt und 2070 auf den Landkreis Würzburg.

Als gesund entlassen wurden bisher insgesamt 3675 Patienten. Derzeit sind 404 Personen in Stadt und Landkreis Corona-positiv (216 in der Stadt Würzburg, 188 im Landkreis). 94 Personen sind im Zusammenhang mit einer Coronainfektion verstorben. Aktuell sind 2509 Personen in häuslicher Quarantäne oder Isolation unter Beobachtung des Gesundheitsamtes. Aus der Quarantäne oder Isolation entlassen werden konnten insgesamt bereits 11.999 Personen. 

Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt für die Stadt Würzburg 114,12 und für den Landkreis 60,38 (Stand: 21. Dezember 2020, 7.30 Uhr). Der bundesweit geltende Grenzwert für die 7-Tages-Inzidenz liegt bei 50 Neu-Infektionen pro 100.000 Einwohnern, das entspricht für die Stadt Würzburg einer Anzahl von 64 Neuinfektionen innerhalb der letzten sieben Tage. Für den Landkreis Würzburg entspricht dies analog 81 Neuinfektionen.

Update vom 19.12.2020, 12.15 Uhr: Weitere Todesfälle im Landkreis Würzburg

Laut dem Gesundheitsamt für Stadt und Landkreis Würzburg wurden seit Freitag (18.12.2020) 50 weitere Menschen positiv auf das Coronavirus getestet (Stand 19. Dezember 2020, 7.30 Uhr). Damit sind derzeit 445 Personen in Stadt und Landkreis Corona-positiv (229 in der Stadt Würzburg, 216 im Landkreis). Das teilte das Landratsamt am Samstag (19.12.2020) mit.

Mit diesen Neuinfektionen und einer Datenbereinigung steigt die Zahl der seit März 2020 auf das Coronavirus positiv getesteten Personen in Stadt und Landkreis Würzburg auf 4.118, davon entfallen 2.068 auf die Stadt und 2.050 auf den Landkreis Würzburg.

Als gesund entlassen wurden bisher insgesamt 3.580 Patienten, 2.539 Personen befinden sich aktuell in häuslicher Quarantäne oder Isolation unter Beobachtung des Gesundheitsamtes. Aus der Quarantäne oder Isolation entlassen werden konnten insgesamt bereits 11.838 Personen.

Ein Blick auf die Inzidenzwerte in Stadt und Landkreis zeigen ein sehr gegesätzliches Bild: Während der Landkreis mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von 66,54 einen der niedrigsten Wert in ganz Bayern verzeichnet, liegt die Stadt Würzburg bei 105,52 pro 100.000 Einwohner.

Dafür sind im Landkreis zwei weitere Menschen in Zusammenhang mit einer Corona-Infektion verstorben. Ein 75-jähriger, schwer vorerkrankter Bürger aus dem Landkreis Würzburg ist in einer Würzburger Klinik verstorben. Zudem ist eine 78-jährige Landkreisbürgerin in ihrer häuslichen Umgebung verstorben. Die Seniorin war mehrfach vorerkrankt.

Beide Verstorbene waren zuvor positiv auf das Coronavirus getestet worden. Mit diesen Todesfällen steigt die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion auf 94 (59 in der Stadt, 35 im Landkreis Würzburg).

Update vom 18.12.2020, 15.45 Uhr: Zahl der Corona-Toten steigt auf 92

Im Landkreis Würzburg sind drei weitere Corona-Todesfälle zu beklagen. Das teilt das Landratsamt am Freitagnachmittag (18. Dezember 2020) mit. Demnach seien eine 85-jährige Bewohnerin des Hans-Sponsel-Hauses sowie eine 90-jährige Bewohnerin des Seniorenstifts Juliusspital in der jeweiligen Einrichtung verstorben. Zudem sei ein 84-jähriger Landkreisbürger in einer Würzburger Klinik verstorben. Alle drei Senioren waren mehrfach vorerkrankt und positiv auf das Coronavirus getestet worden. Mit diesen Todesfällen steigt die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion auf 92 (59 in der Stadt, 33 im Landkreis Würzburg).

Dem Gesundheitsamt für Stadt und Landkreis Würzburg wurden 48 weitere auf das Coronavirus positiv getestete Personen gemeldet (Stand 18. Dezember 2020, 7.30 Uhr). Mit diesen Neuinfektionen steigt die Zahl der seit März 2020 auf das Coronavirus positiv getesteten Personen in Stadt und Landkreis Würzburg auf 4069, davon entfallen 2039 auf die Stadt und 2030 auf den Landkreis Würzburg. Als gesund entlassen wurden bisher insgesamt 3580 Patienten.

Derzeit sind 397 Personen in Stadt und Landkreis Corona-positiv (200 in der Stadt Würzburg, 197 im Landkreis). Aktuell sind 2491 Personen in häuslicher Quarantäne oder Isolation unter Beobachtung des Gesundheitsamtes. Aus der Quarantäne oder Isolation entlassen werden konnten insgesamt bereits 11.838 Personen. 

Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt für die Stadt Würzburg 104,74 und für den Landkreis 65,31. Der bundesweit geltende Grenzwert für die 7-Tages-Inzidenz liegt bei 50 Neu-Infektionen pro 100.000 Einwohnern, das entspricht für die Stadt Würzburg einer Anzahl von 64 Neuinfektionen innerhalb der letzten sieben Tage. Für den Landkreis Würzburg entspricht dies analog 81 Neuinfektionen.

Update vom 16.12.2020, 20.15 Uhr: Drei dezentrale Teststellen eingerichtet 

Da Angehörige Menschen in Pflegeheimen nur noch mit einem negativen Corona-Test besuchen dürfen, hat der Landkreis Würzburg drei dezentrale Corona-Teststellen eingerichtet. So soll das Testen für Besucher schneller gehen.

Bereits am Freitag (18. Dezember 2020) werden die Zentren an den Standorten in Bergtheim in der Mehrzweckhalle und in Röttingen in der Schulturnhalle von 8 Uhr bis 14 Uhr in Betrieb gehen, wie das Landratsamt am Mittwoch (16. Dezember 2020) berichtet. 

Pro Tag und Standort können dann 130 Personen mittels Antigen-Schnelltest auf eine Infektion getestet werden und bei einem negativen Ergebnis Menschen in Pflegeheimen innerhalb von 72 Stunden besuchen. Die Terminvereinbarung für das dezentrale Testangebot erfolgt ausschließlich telefonisch über die Hotline des BRK unter der Telefonnummer 0931/8000828. Allerdings wird darum gebeten, vorzugsweise das Testzentrum in Würzburg an der Talavera zu nutzen.

Sollte ein Test positiv ausfallen, müssen sich Betroffene in Quarantäne begeben und die entsprechenden Kontaktpersonen werden ermittelt. An folgenden Tagen werden die Teststellen in den jeweiligen Gemeinden von  8 bis 14 Uhr geöffnet sein: 

  • Freitag, 18.12.2020, Bergtheim und Röttingen
  • Samstag, 19.12.2020, Ochsenfurt (jeweils TVO-Sporthalle) und Bergtheim
  • Montag, 21.12.2020, Ochsenfurt und Röttingen
  • Dienstag, 22.12.2020, Ochsenfurt und Bergtheim
  • Mittwoch, 23.12.2020, Ochsenfurt und Röttingen
  • Freitag, 25.12.2020, Ochsenfurt und Bergtheim
  • Sonntag, 27.12.2020, Ochsenfurt und Berghteim
  • Montag, 28.12.2020, Ochsenfurt Röttingen
  • Dienstag, 29.12.2020, Ochsenfurt und Bergtheim
  • Mittwoch, 30.12.2020, Ochsenfurt und Röttingen
  • Samstag, 02.01.2021, Ochsenfurt und Bergtheim
  • Montag, 04.01.2021, Ochsenfurt und Röttingen
  • Dienstag, 05.01.2021, Ochsenfurt und Bergtheim
  • Donnerstag, 07.01.2021, Ochsenfurt und Bergtheim
  • Freitag, 08.01.2021, Ochsenfurt und Röttingen
  • Samstag, 09.01.2021, Ochsenfurt und Bergtheim

Update vom 15.12.2020, 10.15 Uhr: Ein weiterer Todesfall, Maskenpflicht verlängert

Das Gesundheitsamt Würzburg teilt mit, dass eine weitere Person im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben ist: Ein 66-jähriger Mann, der mehrfach vorerkrankt war, ist in einer Würzburger Klinik gestorben. Die Zahl der Todesfälle erhöht sich damit auf 88.

Derzeit befinden sich außerdem 2300 Personen in Stadt und Landkreis Würzburg in Quarantäne oder Isolation. Dem Gesundheitsamt wurden sechs weitere positiv getestete Personen gemeldet. 

Beim 7-Tage-Inzidenzwert liegen Stadt und Landkreis Würzburg unter dem Wert von 100 und damit unter dem bayerischen Durchschnitt, der etwa bei 200 liegt.

Die Maskenpflicht in der Würzburger Innenstadt wurde bis zum 5. Januar verlängert.Informationen zu den stark frequentierten Plätzen im Stadtbereich finden sich auf der Seite der Stadt Würzburg.  Der Landkreis Würzburg hat bisher noch keine stark frequentierten Plätze definiert, an denen eine Maskenpflicht besteht.

Das Bürgertelefon von Stadt und Landkreis Würzburg ist wie folgt besetzt:
Montag bis Donnerstag von 8 bis 16 Uhr 
Freitag von 8 bis 14 Uhr
Telefon: 0931 8003-5100

Testzentrum auf der Würzburger Talavera
Das Corona-Testzentrum von Stadt und Landkreis Würzburg ist von montags bis freitags von 11 bis 19 Uhr und samstags von 9 bis 14 Uhr geöffnet.

Hier können sich nach der Bayerischen Teststrategie insbesondere Reiserückkehrer sowie auch jeder Bewohner*in Bayerns anlasslos testen lassen. Eine vorherige Terminvereinbarung ist zwingend erforderlich, telefonisch unter 0931 8000828, bzw. online unter www.testzentrum-wuerzburg.de. 

Jeweils von 17 bis 19 Uhr steht medizinisch geschultes Personal für Abstriche bei Kindern unter sieben Jahre und Personen mit besonderen Bedürfnissen bereit.

Mitzubringen sind die Mail zur Terminbestätigung, der Personalausweis, Reisepass oder ein anderes Ausweisdokument mit Foto.

Testzentrum Universitätsklinik Würzburg 
Das Corona-Testzentrum auf dem Gelände des Universitätsklinikums Würzburg Gebäude D20 ist von montags bis freitags von 08:00 Uhr bis 15:30 Uhr geöffnet.

Am Testzentrum der Uniklinik werden primär Kontaktpersonen und infizierte Personen nach Zuweisung durch das Gesundheitsamt getestet.

Kinder ab sechs Monaten können am Testzentrum der Unikliniken nach Vereinbarung getestet werden, da für den Abstrich eigens medizinisch geschultes Personal bereitsteht. Durch die enge Zusammenarbeit mit der Universitäts-Kinderklinik können Kinder unter sechs Monaten nach Anmeldung im Zeitfenster von 13:30 bis 14:15 Uhr getestet werden. 

Eine vorherige Terminvereinbarung ist zwingend erforderlich unter 0931 8000828, bzw. online unter www.testzentrum-wuerzburg.de.

Mitzubringen sind die Mail zur Terminbestätigung, Reisepass oder ein anderes Ausweisdokument mit Foto und soweit vorhanden, die Krankenversicherungskarte.

Update vom 10.12.2020, 18.30 Uhr: Landkreis plant Heimbesucher mit Antigen-Schnelltests zu testen

Auf der Talavera wurden ab Donnerstag (10. Dezember 2020) bereits erweiterte Testmöglichkeiten am gemeinsamen Testzentrum von Stadt und Landkreis Würzburg für Heimbesucher, Pflegepersonal und Schulklassen geschaffen, wie das Landratsamt in einer Pressemitteilung berichtet.

Zusätzlich plant der Landkreis, Heimbesucher "dezentral" in den Landkreisgemeinden mit Antigen-Schnelltests auf das Coronavirus testen zu lassen. Das Team Testmanagement des Landratsamtes ist dazu mit der DLRG, den Maltesern und der Kreisbrandinspektion in Gesprächen. Eine Terminvergabe soll dann über eine eigene Hotline laufen. 

"Unser Ziel ist es, den Heimbesuchern zeit- und ortsnah Testangebote im Landkreis zur Verfügung stellen zu können. Die Testlinien werden nach gegenwärtigen Planungen vormittags geöffnet sein, um bei Vorlage des schriftlichen negativen Testergebnisses bereits am gleichen Tag und innerhalb der nächsten 48 Stunden mehrfache Heimbesuche zu ermöglichen", so Paul Justice, Verantwortlicher des Teams Testmanagement gegenüber dem Landratsamt. 

Update vom 09.12.2020, 18.10 Uhr: Stadt Würzburg erlässt Alkoholverbot

Doch kein Glühwein "to go": Die Stadt Würzburg erlässt im Rahmen der 10. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung ein ganztägiges Alkoholverbot. Das bedeutet, dass im Bereich des "Kleinen Bischofshut" nicht nur ein Abgabe- und Verkaufsverbot besteht, sondern dort auch kein Alkohol mehr konsumiert werden darf. 

Diese Maßnahme gilt ab Donnerstag (10. Dezember 2020). Der "Kleine Bischofshut" liegt innerhalb der Juliuspromenade, der Theaterstraße, der Balthasar-Neumann-Promenade, der Neubaustraße, der Wirsbergstraße, dem Oberen Mainkai inklusiver Alter Mainbrücke und dem Mainkai. Das berichtet die Stadt Würzburg in einer Pressemitteilung. 

 

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Foto: Christian Weiß