"Auf einmal hat es einen Schlag getan", erzählt Andreas Müller. "Zuerst habe ich gedacht, mich hat ein großer Ast am Kopf getroffen." Doch es war kein Ast, sondern ein Bussard. Er hinterließ eine Schramme an Müllers Hinterkopf.

Müller war mit dem Fahrrad auf dem Nachhauseweg von einem Grillfest in Steinfeld (Lkr. Main-Spessart) nach Würzburg. Auf einem Waldweg zwischen Zellingen und Duttenbrunn geschah es: Ein Bussard setzte zum Sturzflug an und traf Müller am Hinterkopf. Dabei krallte der Vogel sich die Schildmütze des Fahrradfahrers, ließ sie dann aber nach einigen Metern aber wieder fallen.

Er habe sich bemühen müssen, nicht vom Fahrrad zu stürzen, so stark sei der Zusammenstoß gewesen, sagt Müller. Der Angriff habe sich durch nichts angekündigt. Nach der Attacke habe sich der Mäusebussard auf einen Baum gesetzt und Laute von sich gegeben.