Bei einem Verkehrsunfall, der sich am Mittwochmorgen auf der Bundesstraße 8 ereignet hat, ist ein Autofahrer, der mit einem Lieferwagen unterwegs war, lebensgefährlich verletzt worden. Der Fahrer eines zweiten Pkw kam mit leichteren Verletzungen davon. Der Unfallverursacher hatte bei nasser Fahrbahn die Kontrolle über sein Auto verloren und war auf der Gegenfahrbahn mit einem entgegenkommenden BMW kollidiert.

Der 50-Jährige war gegen 6.30 Uhr mit einem Lieferwagen von Remlingen kommend in Richtung Erlenbach unterwegs. Auf der kurvigen Gefällstrecke kam der Fahrer aus dem Landkreis Würzburg ins Schleudern und geriet auf die linke Fahrbahnseite. Dort versuchte ein BMW-Fahrer noch vergeblich, durch Ausweichen einen Unfall zu vermeiden. Nach dem Frontalzusammenstoß stand der Lieferwagen quer zur Fahrbahn. Der gerammte BMW kam auf dem Bankett zum Stehen.

Der Lieferwagen-Fahrer wurde bei dem Unfall schwer verletzt. Nach einer Erstversorgung am Unfallort durch einen Notarzt wurde der Mann per Hubschrauber in eine Klinik nach Würzburg gebracht. Am Mittag teilte die Polizei mit, dass der lebensgefährlich verletzte Fahrer den Sicherheitsgurt nicht angelegt hatte.

Der 54-jährige BMW-Fahrer aus dem Landkreis Main- Spessart kam mit leichteren Verletzungen davon. Er kam zur Beobachtung ebenfalls in ein Krankenhaus. Die beiden am Unfall beteiligten Fahrzeuge haben nur noch Schrottwert. Der Sachschaden, der an den beiden beteiligten Fahrzeugen entstanden ist, dürfte sich auf etwa 50.000 Euro belaufen.

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Würzburg soll ein Sachverständiger die Unfallstelle untersuchen. Von seinen Auswertungen erhofft sich die Polizei Marktheidenfeld weitere Aufschlüsse zu einem möglichen Unfallhergang. Die Bundesstraße 8 war bis zum Abschluss der Unfallaufnahme für etwa drei Stunden komplett gesperrt. In dieser Zeit wurde der Verkehr von Feuerwehrleuten umgeleitet. pol
Polizeihauptkommissar Karl-Heinz Schmitt spircht über den Frontalzusammenstoß bei Erlenbach by Infranken.de