Gegen 19:30 Uhr stoppten die Autobahnpolizisten einen in Rumänien zugelassenen Renault-Kleintransporter, der einen mit einem schweren BMW beladenen Anhänger zog. Laut Polizeiangaben erfuhren die Beamten bei der Überprüfung der acht Insassen, dass gegen zwei Mitreisende Haftbefehle erlassen worden waren. Ein 22-jähriger Mann war wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis zu einer Geldstrafe von 300 Euro verurteilt worden. Er zahlte sofort und entging dadurch der Haftstrafe. Die 29-jährige Frau, die wegen eines Diebstahldeliktes knapp 900 Euro zu zahlen hatte, konnte den Betrag nicht aufbringen. Sie wurde zur Verbüßung der 55-tägigen Ersatzfreiheitsstrafe in die Justizvollzugsanstalt gebracht.

Die Beamten widmeten sich bei der Kontrolle des Gespannes mit einer Gesamtmasse von über 3,5 Tonnen aber auch den einschlägigen Transportvorschriften und stellten dabei eine Pflichtverletzung des Unternehmers fest.

Bei dem
Transport des BMW von Belgien nach Rumänien handelte es sich um eine gewerbliche Fahrt. Ein Kontrollgerät zur Aufzeichnung der Lenk- und Ruhezeiten des Fahrpersonals musste deshalb im Kleintransporter eingebaut sein, was aber nicht der Fall war. Nun erwartet den 27-jährigen Verantwortlichen der Firma, der das Gespann selbst steuerte, infolgedessen eine Anzeige. pol