Am Mittwoch (28. April) warfen mehrere Jugendliche Steine von einem Abhang an der Raststätte Würzburg-Süd auf die Fahrbahn der A3.

Hierbei entstand nicht nur ein erheblicher Schaden an den Lärmschutzwällen, es wurde zudem ein vorbeifahrender Kleintransporter in der Windschutzscheibe getroffen, wie die Verkehrspolizei Würzburg mitteilt.

Steinewerfer auf A9 bei Würzburg verursachen hohen Schaden

Gegen 19.15 Uhr ging bei der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Unterfranken die Mitteilung ein, dass mehrere Jugendliche Steine bei der Rastanlage Würzburg-Süd auf die Autobahn werfen würden. Bei Eintreffen der ersten Streifenbesatzung flüchteten die Jugendlichen über die anliegende Grünanlage in Richtung Heuchelhof.

Trotz der sofort eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen konnte keiner der Jugendlichen aufgegriffen werden. Durch die Jugendlichen wurde ein vorbeifahrender Kleintransporter in der Windschutzscheibe getroffen. Glücklicherweise durchschlug der Stein diese nicht und der Fahrer kam mit dem Schrecken davon. Am Fahrzeug entstand jedoch ein Sachschaden in Höhe von circa 900,- Euro. Weiter wurden im Nachgang Beschädigungen an den Lärmschutzwällen festgestellt, die von den Würfen herrühren. Hier entstand ein erheblicher Sachschaden von circa 32.000,- Euro.

Durch Zeugen konnte eine Beschreibung von zumindest drei der Jugendlichen erfolgen: So waren alle etwa 15 Jahre alt und 165 cm groß. Ein Jugendlicher hatte eine leuchtend grüne Oberbekleidung an, sowie einen Fußball bei sich. Ein weiterer Jugendlicher hatte eine weiße Jacke und eine schwarze Hose an.

Jugendliche haben den Straßenverkehr gefährdet

Bei ihrer Tat erfüllten die Jugendlichen diverse Delikte. So wurde neben der Sachbeschädigung auch der Straftatbestand des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr erfüllt, welcher mit bis zu 5 Jahren Freiheitsstrafe geahndet wird.

Die Ermittlungen zu den Delikten haben die Beamten der Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried aufgenommen. Personen, die Wahrnehmungen zum oben geschilderten Sachverhalt oder den Jugendlichen gemacht haben, werden gebeten, diese den ermittelnden Beamten unter der 09302/910-130 mitzuteilen.