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Treuchtlingen
Komplizin

Mutter will Sohn bei Einbruch im Supermarkt helfen - verhält sich aber zu auffällig

Nachdem ein 28-Jähriger nach einem Einbruch in einen Treuchtlinger Supermarkt am 21. Juni 2020 bereits festgenommen werden konnte, hat die Polizei nun auch seine Komplizin ausfindig machen können: Die Mutter des Täters verhielt sich auf dem Parkplatz vor der Filiale zu auffällig.
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Ein Einbruch der kuriosen Art ereignete sich bereits am 21. Juni 2020 in Treuchtlingen im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen. 

Ein 28-Jähriger stieg an diesem Tag über ein eingeschlagenes Fenster auf der Gebäuderückseite in einen Supermarkt in der Bürgermeister-Korn-Straße ein. Der Mann, der offensichtlich zuvor Drogen genommen hatte, wurde noch in Tatortnähe in einem Gebüsch festgenommen. Die Polizeiinspektion Treuchtlingen konnte jetzt ermitteln, dass der Norma-Einbrecher die Tat nicht alleine ausgeübt hat.

Treuchtlingen: Mutter will Sohn bei Einbruch im Supermarkt unterstützen - doch sie telefoniert zu auffällig 

Schon im Vorfeld hatte die 52-jährige Mutter des 28-jährigen Täters bei den Planungen mitgewirkt. Bei der Tatausführung selbst stand sie im Außenbereich „Schmiere“, um ihren Sohn zu warnen, falls die Polizei kommt. Dabei hielten beide permanent über einen WhatsApp-Anruf die Verbindung. Es war abgesprochen, dass man sich die Diebesbeute teilt.

Soweit kam es dann aber nicht, denn die Flucht ist gründlich misslungen. Bereits am Tattag lief die Frau auffällig telefonierend am Parkplatz des Supermarktes umher. Daher stellten die Beamten auch ihre Personalien zunächst als Zeugin fest.  Die nachfolgenden Ermittlungen ergaben nun abschließend ihre Tatbeteiligung. 

 

Erst vor wenigen Tagen sorgte ein zugedröhntes Trio für einen Polizeieinsatz. Im Drogenrausch hatte es Geräusche gehört.