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Das Coronavirus ist im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen immer noch präsent.

Aufgrund der hohen Dynamik der Infektionszahlen kann es vorkommen, dass die Zahlen nicht immer aktuell sind. Regelmäßig überprüfen wir die Zahl der Infizierten im Landkreis und vermelden sie dann hier. Aufgrund der unterschiedlichen Zählweise der Landratsämter, Landesämter und des Robert-Koch-Instituts kann es unterschiedliche Fallzahlen geben. Aktuelle Informationen zur Entwicklung des Coronavirus in Deutschland erfahren Sie in unserem Newsticker.

Update vom 27.08.2021, 11.15 Uhr: Corona-Maßnahmen werden ab Sonntag angepasst

Nach Angaben des Robert Koch-Instituts liegt die 7-Tage-Inzidenz des Landkreises Weißenburg-Gunzenhausen am Freitag (27. August 2021) bei 70,4 und damit den dritten Tag in Folge bei einem Wert über dem Schwellenwert von 50. Wie das Landratsamt heute in einer Pressemitteilung berichtet, werden aufgrund der 13. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung die Corona-Maßnahmen angepasst und verschärft.

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Ab Sonntag (29. August 2021) treten folgende Maßnahmen in Kraft: 

  • Allgemeine Kontaktbeschränkungen: Der gemeinsame Aufenthalt im öffentlichen Raum, in privat genutzten Räumen und auf privat genutzten Grundstücken ist nur mit den Angehörigen des eigenen Hausstands sowie zusätzlich den Angehörigen zweier weiterer Hausstände gestattet, solange dabei eine Gesamtzahl von insgesamt zehn Personen nicht überschritten wird. Die zu diesen Hausständen gehörenden Kinder unter 14 Jahren sowie geimpfte oder genesene Personen bleiben für die Gesamtzahl weiterhin außer Betracht. 
  • Öffentliche und private Veranstaltungen: Öffentliche Veranstaltungen aus besonderem Anlass und mit einem von Anfang an klar begrenzten und geladenen Personenkreis sind mit bis zu 25 Personen in geschlossenen Räumen und bis zu 50 Personen unter freiem Himmel einschließlich geimpfter oder genesener Personen zulässig. Private Veranstaltungen aus besonderem Anlass und mit einem von Anfang an begrenzten und geladenen Personenkreis wie Geburtstags-, Hochzeits- oder Tauffeiern und Vereinssitzungen sind mit bis zu 25 Personen in geschlossenen Räumen und bis zu 50 Personen unter freiem Himmel zuzüglich geimpfter oder genesener Personen zulässig.

"Unverändert gilt weiterhin die sogenannte 3-G-Regel (getestet, genesen, geimpft) für die Teilnahme an öffentlichen und privaten Veranstaltungen in geschlossenen Räumen, den Zugang zur Innengastronomie, zu Kulturveranstaltungen in geschlossenen Räumen, die Inanspruchnahme körpernaher Dienstleistungen in geschlossenen Räumen (zum Beispiel Friseur, Maniküre, Massagen), den Zugang zu geschlossenen Räumen von bestimmten Freizeiteinrichtungen, die Sportausübungen in geschlossenen Räumen sowie Beherbergungen (hier gilt eine Testnachweiserfordernis bei Ankunft sowie zusätzlich alle weiteren 72 Stunden). Als aktueller Testnachweis anerkannt wird ein POC-Antigen-Schnelltest (maximal 24 Stunden alt), ein PCR-Test (maximal 48 Stunden alt) oder ein vor Ort durchgeführter Selbsttest, der unter Aufsicht desjenigen stattfindet, der der jeweiligen Schutzmaßnahme unterworfen ist (in der Regel der jeweilige Betreiber oder Veranstalter). Von der Testpflicht ausgenommen sind asymptomatische, vollständig geimpfte und genesene Personen mit einem Nachweis über die Impfung oder Genesung sowie Kinder bis zum 6. Geburtstag. Ebenso ausgenommen sind Schülerinnen und Schüler, die regelmäßigen Testungen im Rahmen des Schulbesuchs unterliegen. Die Ausnahme von den Testerfordernissen gilt laut Auskunft des Gesundheitsministeriums auch in den Ferien und damit namentlich auch in den aktuell laufenden Sommerferien für bayerische Schülerinnen und Schüler", heißt es in der Pressemitteilung.

  • Schulen: Nach der bislang geltenden Rechtslage nach der 13. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung besteht im Bereich der Schulen bei Überschreitung einer 7-Tage-Inzidenz von 50 für die Schülerinnen und Schüler aller Jahrgangsstufen und Schularten die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Gesichtsmaske in Gebäuden und geschlossenen Räumen. Im Freien (z. B. auf dem Pausenhof), während des Sportunterrichts sowie während der Stoßlüftung der Klassen- und Aufenthaltsräume kann die Maske jedoch – unabhängig von der Inzidenz - abgenommen werden. Ausgenommen von der Maskenpflicht sind Kinder bis zu deren sechsten Geburtstag, Schülerinnen und Schüler mit einer entsprechenden Befreiung sowie Schülerinnen und Schüler, für welche aufgrund einer Behinderung oder aus gesundheitlichen Gründen das Tragen einer Maske nicht möglich oder unzumutbar ist oder für welche das Abnehmen der Maske zu Identifikationszwecken oder zur Kommunikation mit Menschen mit Hörbehinderung oder aus sonstigen zwingenden Gründen erforderlich ist. Ergänzend zur dargestellten aktuellen Rechtslage bei Überschreitung einer 7-Tage-Inzidenz von 50 hatte das Bayerische Kultusministerium in der Vergangenheit bereits darauf hingewiesen, dass inzidenzunabhängig für die ersten Unterrichtswochen nicht nur im Inneren des Schulgebäudes, sondern auch am Sitz- bzw. Arbeitsplatz im Klassenzimmer eine Maskenpflicht gilt, um Infektionen durch Reiserückkehrer zu verhindern.

Update vom 24.08.2021, 11.30 Uhr: Enormer Anstieg der Inzidenz - Landratsamt nennt Ursache

Nach Angaben des Robert Koch-Instituts liegt die Inzidenz am Dienstag (24. August 2021) im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen bei 44. Noch am Sonntag (22. August 2021) lag der Wert bei 29. Auf Nachfrage von inFranken.de beim Landratsamt heißt es, dass der enorme Anstieg in 90 Prozent der Fälle auf Reiserückkehrer zurückzuführen ist. 

Weiter erklärt die Pressesprecherin, dass dies wiederum hauptsächlich Reiserückkehrer aus den Balkanstaaten betrifft. Das könne das Landratsamt konkret nachverfolgen. Sollte die Inzidenz auch am Mittwoch (25. August 2021) die seit Montag (23. August 2021) relevante Inzidenz von 35 überschritten haben, müssen die Menschen im Landkreis ab Freitag (27. August 2021) mit Verschärfungen der Corona-Regeln - unter anderem mit den 3G-Regeln - rechnen.  Sollte dies der Fall sein, wird das Landratsamt am Donnerstag (26. August 2021) rechtzeitig darüber informieren. 

Update vom 16.07.2021, 13.45 Uhr: Teile der Q12 des Weißenburger Gymnasiums in Quarantäne

Nachdem eine Person der Q12 des Weißenburger Gymnasiums nach einer privaten Abschlussfahrt mit mehreren Mitschülern ins Ausland positiv auf Covid-19 getestet wurde, sind nun 20 Abiturientinnen und Abiturienten aus dem Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen, die bei der Fahrt dabei waren, vom Gesundheitsamt Weißenburg-Gunzenhausen in Quarantäne geschickt worden.  

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Von der Quarantäne ausgenommen, sind Personen, die bei der Fahrt dabei waren, aber bereits einen vollständigen Impfschutz vorweisen können oder genesen sind. 

Alle Kontaktpersonen sind mittlerweile vom Gesundheitsamt ermittelt worden und befinden sich in Quarantäne. 

Update vom 23.06.2021, 17.00 Uhr: 11 Fälle der Delta-Variante nachgewiesen

Auch im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen wurde die Delta-Variante, die sich zunehmend in Deutschland ausbreitet, bereits bei elf Fällen nachgewiesen. In den offiziellen Statistiken des LGL und des RKI tauchen bisher nur zehn Fälle auf, da die Fälle aufgrund einer Software-Umstellung auf SORMAS X im Gesundheitsamt im Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen nun erst nachgemeldet werden konnten. Das teilte das Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen in einer Pressemitteilung mit.

Bei einem Corona-Ausbruchsgeschehen im Landkreis Mitte-Ende Mai wurden dem Gesundheitsamt im Nachgang mit Zeitverzögerung von einigen Wochen bei elf Personen von den entsprechenden Laboren der Befund einer Delta-Variante nachgemeldet. Die betroffenen Personen konnten mittlerweile als genesen aus der Quarantäne entlassen werden. Aus deren Umfeld wurden in den vergangenen vier Wochen keine weiteren Fälle bekannt. Das Ausbruchsgeschehen sei damit eingedämmt, so das Landsratsamt.

Den Befund über das konkrete Vorliegen der Delta-Virusvariante bekommt das Gesundheitsamt aufgrund der notwendigen Gesamtgenomsequenzierung, die sehr aufwendig ist, erst zwei bis drei Wochen später. Bei dieser Untersuchung wird das gesamte Genmaterial des Virus entschlüsselt. Das kann nicht in jedem Labor durchgeführt werden.

Die Analyse wird auch nicht routinemäßig angewandt, sondern nur bei ausgewählten Proben, im Rahmen von Testwochen oder auf Anforderung des Gesundheitsamtes. Um die britische Variante, also die Alpha-Variante, nachzuweisen genügt die sogenannte variantenspezifische PCR (vPCR), die bei jedem positiven PCR-Test durchgeführt wird. Mittlerweile ist die Alpha-Variante die vorherrschende Virusvariante im Landkreis. 

Für die Delta-Variante ist bisher dieser vPCR-Nachweis nicht verfügbar, so dass der Nachweis durch Sequenzierung deutlich aufwendiger und zeitintensiver ist. Da die Gesamtgenomsequenzierung erst im Anschluss an den vPCR-Test erfolgt und zum Teil an ein durchführendes Labor weitergeschickt werden muss, dauert es oft einige Wochen, bis das Ergebnis dem zuständigen Gesundheitsamt vorliegt. 

Durch die nahezu zeitgleich zum Ausbruchsgeschehen im Mai erfolgte Software-Umstellung auf das Programm SORMAS X und der damit verbundenen Umstellung der bisherigen Meldesystematik konnten diese Delta-Nachbefunde nur nachträglich zu den Fällen hinzugefügt, jedoch nicht umgehend gemeldet werden. Daher fanden sich bisher auch nur vier von elf Delta-Fällen in der offiziellen Statistik des LGL.  

Das Gesundheitsamt in Weißenburg-Gunzenhausen arbeitet als einziges Gesundheitsamt in Mittelfranken seit Mitte Mai 2021 mit SORMAS X, einer neuen Software zur Erfassung der meldepflichtigen Coronafälle. In Zukunft sollen mehr Gesundheitsämter auf dieses Programm umgestellt werden. 

Über eine Schnittstelle werden die täglichen Neuinfektionen an das RKI übermittelt. Hier kam es leider insbesondere zwischen dem 19. und 21. Juni 2021 zu Fehlern. Die Ursache musste erst in Abstimmung mit dem RKI gefunden und bereinigt werden, so dass am 22. Juni 2021 drei Fälle nachgemeldet werden mussten. In diesem Zug konnten auch sechs weitere Befunde der Delta-Variante nachgemeldet werden, welche bekannten Fällen aus dem Zeitraum Mitte-Ende Mai zugeordnet werden konnten. 

Auch in den nächsten Tagen sei mit nachträglichen Korrekturen der Corona-Fallzahlen beim LGL und RKI zu rechnen, da derzeit noch einmal alle Daten zwischen dem Gesundheitsamt Weißenburg-Gunzenhausen und dem LGL abgeglichen werden, so das Landratsamt.

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