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Das Coronavirus ist im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen immer noch präsent. Nun wurde auch die Mutation N501Y festgestellt.

Aufgrund der hohen Dynamik der Infektionszahlen kann es vorkommen, dass die Zahlen nicht immer aktuell sind. Regelmäßig überprüfen wir die Zahl der Infizierten im Landkreis und vermelden sie dann hier. Aufgrund der unterschiedlichen Zählweise der Landratsämter, Landesämter und des Robert-Koch-Instituts kann es unterschiedliche Fallzahlen geben. Aktuelle Informationen zur Entwicklung des Coronavirus in Deutschland erfahren Sie in unserem Newsticker.

Update vom 29.04.2021, 10.00 Uhr: Alkoholverbot erlassen - an diesen Plätzen gilt es

Auf bestimmten öffentlichen Plätzen gilt ab Samstag, 1. Mai 2021, ein Alkoholverbot. Das berichtet am Donnerstag (29. April 2021) das Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen in einer Pressemitteilung.

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Festgelegt wurde die Maßnahme vom Landratsamt in einer Allgemeinverfügug, die am Freitag (30. April 2021) erscheint. Nach Rücksprache mit den Städten und Gemeinden im Landkreis sowie den zuständigen Polizeiinspektionen greift das Alkoholverbot ab 1. Mai 2021 auf folgenden Plätzen: 

Stadt Weißenburg in Bayern:

  • Nördliche Ringstraße, Gehweg vor den Anwesen 31 und 31a, zwischen den Einmündungen Jahnstraße und Plerrer
  • Marktplatz
  • Luitpoldstraße
  • Am Plerrer

Gemeinde Raitenbuch:

  • Bechthaler Weiher

Die 7-Tage-Inzidenz liegt am Donnerstag (29. April 2021) für den Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen bei 130. 

Update vom 27.03.2021, 15.30 Uhr: Inzidenzwert von 100 überschritten – weitere Einschränkungen im Landkreis 

In den vergangenen drei Tagen wurde im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen der Wert 100 bei der 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohnern überschritten. Das berichtet das Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen am Samstag (27. März 2021). Laut der 12. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung gelten für den Landkreis ab Dienstag, 30. März 2021, somit strengere Regelungen.  

Am Samstag weist das RKI eine 7-Tage-Inzidenz von 141,4 für den Landkreis auf. An drei aufeinanderfolgenden Tag wurde die 7-Tage-Inzidenz von 100 somit im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen überschritten. Daher gelten ab Dienstag strengere Kontaktbeschränkungen. Auch die Öffnung des Einzelhandels, der Sportanlagen sowie der Kulturstätten sind betroffen. Folgende Regelungen gelten dem Landratsamt zufolge ab Dienstag im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen:  

Kontaktbeschränkungen

Zulässig sind Treffen zwischen Personen aus einem Haushalt mit zusätzlich einer weiteren haushaltsfremden Person. Erlaubt ist weiterhin die wechselseitige, unentgeltliche, nicht geschäftsmäßige Beaufsichtigung von Kindern unter 14 Jahren in festen, familiär oder nachbarschaftlich organisierten Betreuungsgemeinschaften, wenn sie Kinder aus höchstens zwei Hausständen umfasst. 

Nächtliche Ausgangssperre

Von 22.00 bis 05.00 Uhr gilt eine nächtliche Ausgangssperre. Der Aufenthalt außerhalb einer Wohnung ist untersagt, es sei denn dies ist begründet durch einen medizinischen oder veterinärmedizinischen Notfall oder anderer medizinisch unaufschiebbarer Behandlungen, der Ausübung beruflicher oder dienstlicher Tätigkeiten oder unaufschiebbarer Ausbildungszwecke, der Wahrnehmung des Sorge- und Umgangsrechts, der unaufschiebbaren Betreuung unterstützungsbedürftiger Personen und Minderjähriger, der Begleitung Sterbender, von Handlungen zur Versorgung von Tieren oder von ähnlich gewichtigen und unabweisbaren Gründen.

Einzelhandel

In Landkreisen und kreisfreien Städten, in denen die 7-Tage-Inzidenz über 100 liegt, ist die Öffnung von Ladengeschäften mit Kundenverkehr für Handels-, Dienstleistungs- und Handwerksbetriebe untersagt. Für diese Betriebe ist lediglich die Abholung vorbestellter Ware in Ladengeschäften zulässig („Click&Collect“ bzw. „Call&Collect“). Ausgenommen davon sind die in der 12. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung genannten Betriebe und Ladengeschäfte, die inzidenzunabhängig geöffnet sind. 

Sportausübung

Es ist nur kontaktfreier Individualsport im Außenbereich mit Personen des eigenen Hausstandes sowie einer weiteren haushaltsfremden Person unter freiem Himmel erlaubt, auch auf Außensportanlagen. Mannschaftssport ist untersagt. 

Kulturstätten

Die Öffnung von Museen, Ausstellungen, vergleichbaren Kulturstätten sowie zoologischen und botanischen Gärten ist untersagt. 

Außerschulische Bildung, Musikschulen

Angebote der beruflichen Aus-, Fort- und Weiterbildung sowie außerschulische Bildungsangebote sind in Präsenzform nicht zulässig. Ausgenommen davon sind Erste-Hilfe-Kurse und die Ausbildung von ehrenamtlichen Angehörigen der Feuerwehr, des Rettungsdienstes und des Technischen Hilfswerks. 
Instrumental- und Gesangsunterricht in Präsenzform ist untersagt. 

Das Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen gibt diese Änderung in einem Sonderamtsblatt am Montag, 29. März 2021, bekannt. Die Regelungen gelten dann ab Dienstag, 30. März 2021. Sollte der Inzidenzwert wieder drei Tage hintereinander unter 100 sein, können diese Regelung wieder gelockert werden. Das Landratsamt wird darüber laut eigenen Angaben entsprechend informieren.  Alle aktuell gültigen Regelungen sind zudem auf der Webseite des Landratsamts abrufbar. 

Update vom 26.03.2021, 18.30 Uhr: Kitas gehen nächste Woche in die Notbetreuung

Mit einer Inzidenz von 137,2 hat auch der Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen den Schwellenwert von 100 überschritten. Da der Freitag im allgemeinen den Stichtag für Öffnungen oder Schließungen von Kitas und Schulen in der Folgewoche darstellt, gelten von Montag (29. März 2021) bis einschließlich Sonntag (04. April 2021) für Kitas folgende Regelungen:

Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen, Ferientagesbetreuung und organisierte Spielgruppen für Kinder sind geschlossen. Regelungen zur Notbetreuung werden vom Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales im Benehmen mit dem Staatsministerium für Gesundheit und Pflege durch Bekanntmachung erlassen.

Die Schulen sind aufgrund von den Osterferien von den inzidenzabhängigen Regelungen nicht betroffen, heißt es in einer Pressemitteilung des Landratsamtes am Freitag (26. März 2021).

Update vom 21.03.2021: Inzidenz gestiegen - Einschränkungen ab Dienstag

In den vergangenen drei Tagen wurde im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen der Wert 50 bei der 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohnern überschritten. Laut der 12. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung gelten für den Landkreis ab Dienstag, 23. März 2021 somit strengere Regelungen. 

Heute weist das RKI eine 7-Tage-Inzidenz von 88,7 für den Landkreis auf. An drei aufeinanderfolgenden Tag wurde die 7-Tage-Inzidenz von 50 somit im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen überschritten. Daher gelten ab Dienstag, 23. März strengere Kontaktbeschränkungen. Auch die Öffnung des Einzelhandels, der Sportanlagen sowie der Kulturstätten sind betroffen. Folgende Regelungen gelten ab Dienstag im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen: 

Kontaktbeschränkungen: Zulässig sind Treffen zwischen Personen aus einem Haushalt mit den Angehörigen eines weiteren Haushaltes beschränkt auf insgesamt max. fünf Personen.

Einzelhandel: In Landkreisen und kreisfreien Städten, in denen die 7-Tage-Inzidenz zwischen 50 und 100 liegt, ist zusätzlich zu den in der 12. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung genannten Betrieben und Ladengeschäften, die inzidenzunabhängig geöffnet sind, die Öffnung von Ladengeschäften für einzelne Kundinnen und nur noch nach vorheriger Terminbuchung für einen fest begrenzten Zeitraum zulässig (sog. „Click-und-Meet“). Die Zahl der gleichzeitig im Ladengeschäft anwesenden Kunden darf dabei nicht höher als ein Kunde je 40 qm der Verkaufsfläche sein. Der Betreiber hat die Kontaktdaten der Kunden zu erheben.

Sportausübung: Es ist nur kontaktfreier Individualsport im Außenbereich mit max. fünf Personen aus zwei Haushalten sowie unter freiem Himmel in Gruppen von bis zu 20 Kindern unter 14 Jahren erlaubt, auch auf Außensportanlagen.

Kulturstätten: Museen, Ausstellungen, vergleichbare Kulturstätten sowie zoologische und botanische Gärten können für Besucherinnen und Besucher nur noch nach vorheriger Terminbuchung und unter der Einhaltung von weiteren Vorgaben (Höchstbesucherzahl, FFP2-Maskenpflicht für Besucherinnen und Besucher, ein vorliegendes Schutz- und Hygienekonzept und Erhebung der Kontaktdaten durch den Betreiber) öffnen.

Das Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen gibt diese Änderung in einem Sonderamtsblatt am morgigen Montag bekannt. Die Regelungen gelten dann ab Dienstag, 23. März. Sollte der Inzidenzwert wieder drei Tage hintereinander unter 50 sein, können diese Regelung wieder gelockert werden. Das Landratsamt wird darüber entsprechend informieren.

Update vom 11.03.2021, 11.30 Uhr: "Müssen vorsichtig sein" - Inzidenz steigt kontinuierlich an

Im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen breiten sich Mutationen des Coronavirus aus. Die Inzidenz steigt zudem seit einigen Tagen kontinuierlich an und liegt am Donnerstag (11. März 2021) laut Informationen des Landratsamtes bei 40,1. 

Aktuell gibt es im Landkreis 38 Neuinfektionen - über die Hälfte aller Infizierten weisen dabei eine Corona-Mutation auf. 

Landrat Manuel Westphal appelliert weiter an die Bevölkerung: "In den vergangenen Wochen hatte das Infektionsgeschehen im Landkreis an Dynamik verloren, weshalb in unserem Landkreis auch einige Lockerungen der bestehenden Regelungen möglich wurden. Allerdings müssen wir weiterhin sehr vorsichtig sein, damit sich das Infektionsgeschehen im Landkreis nicht wieder verschärft und wir erneute Einschränkungen vornehmen müssen. Leider steigen die Zahlen seit einigen Tagen wieder an. Bitte beachten Sie daher jederzeit die geltenden Kontaktbeschränkungen und die allgemeinen Hygieneregeln!“

Zudem sind folgende Einrichtungen betroffen: 

  • Eine Gruppe des Kindergartens Sankt Franziskus in Pleinfeld
  • Drei Gruppen des BRK-Kindergartens Solnhofen
  • Eine Wohngruppe des Regens Wagner in Gunzenhausen

Update vom 01.03.2021, 13.15 Uhr: Corona-Fall in Kindergarten

Im Kindergarten Pfiffikus in Haundorf wurde eine Mitarbeiterin der Einrichtung positiv auf das Coronavirus getestet. Das meldet das zuständige Landratsamt am 1. März.

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Kinder und Mitarbeiterinnen befinden sich nun in häuslicher Quarantäne. Bereits am 25. Februar 2021 wurde die betroffene Mitarbeiterin positiv auf das Coronavirus getestet. 27 Kinder sowie sieben weitere Mitarbeiterinnen sind nun bis zum 10. März in häuslicher Quarantäne.

Update vom 17.02.2021, 13.00 Uhr: Corona-Ausbuch im Raum Heidenheim

Im Raum Heidenheim im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen und der Umgebung hat es in den letzten Tagen einen Corona-Ausbruch gegeben. Laut Informationen des Landratsamtes haben sich 25 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Die 7-Tage-Inzidenz ist auf 47,5 ansgestiegen.

Eine Entwarnung gibt es: Nach ersten Erkenntnissen sind keine Alten- oder Pflegeheime von dem Ausbruch betroffen. Dennoch ermittelt das Gesundheitsamt mit Hochdruck alle Kontaktpersonen, heißt es weiter. Ermittelt werden soll vor allem die mögliche Ursache des Ausbruchs. 

Sollte sich herausstellen, dass gegen die geltenden Kontaktbeschränkungen verstoßen wurde, werden entsprechende Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.

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Update vom 05.02.2021, 12.00 Uhr: Virusmutation im Landkreis erstmals entdeckt

Bei einer jungen Frau aus Treuchtlingen wurde erstmals im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen die Mutation des Coronavirus N501Y entdeckt. Ein weiteres Familienmitglied wurde ebenfalls positiv getestet, hier steht aber eine Aussage über den Virustyp noch aus. Die Patientin befindet sich mit der gesamten Familie in häuslicher Quarantäne.

Eine Sequenzierung zur genaueren Bestimmung der Virusvariante wurde beauftragt. Ein direkter Bezug zu einem Heim, einer Schule oder einer sonstigen öffentlichen Einrichtung konnte bislang nicht hergestellt werden. Weitere Ermittlungen zur Quelle der Infektion und zu möglichen Kontaktpersonen sind noch im Gange.

Update vom 22.01.2021, 13.45 Uhr: Landkreis hebt 15-Kilometer-Regel auf

Das Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen hat eine gute Nachricht am Freitag (22. Januar 2021) zu verkünden: Am Samstag (23. Januar 2021) erscheint die Allgemeinverfügung im Amtsblatt, dass ab Sonntag (24. Januar 2021) wieder touristische Ausflüge außerhalb des 15-Kilometer-Radius und des eigenen Wohnortes unternommen werden dürfen.

Grund dafür ist, dass der Landkreis seit 15.Januar 2021 eine 7-Tage-Inzidenz von unter 200 aufweist. "Sollte der Landkreis die Marke 200 bei der 7-Tage-Inzidenz nochmal überschreiten, gilt ab dem Tag des Überschreitens wieder der eingeschränkte Bewegungsradius von 15 Kilometern bezogen auf touristische Ausflüge", heißt es in einer Pressemitteilung des Landratsamtes. 

Update vom 21.12.2020, 21.30 Uhr: Bundeswehr unterstützt Pflegeeinrichtungen und Einrichtungen für Menschen mit Behinderung 

Aufgrund der angespannten Corona-Situation sind auch die Pflegekräfte in den stationären Alten- und Pflegeheimen sowie den Einrichtungen für Menschen mit Behinderung im Landkreis sehr stark gefordert. In manchen Einrichtungen besteht aus verschiedenen Gründen akuter Personalmangel. Aus diesem Grund hat das Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen bei der Bundeswehr Unterstützung angefordert. 

Fünf von 22 Einrichtungen haben Bedarf angemeldet. Das Landratsamt hatte vergangene Woche dazu eine Umfrage bei den Einrichtungen durchgeführt. Über das Kreisverbindungskommando der Bundeswehr konnte am vergangenen Freitag der Antrag auf Hilfeleistung gestellt werden. Am Montag (21.12.2020) bekam das Landratsamt dafür grünes Licht. 

Ab Dienstag (22.12.2020) werden 25 Soldatinnen und Soldaten des Panzergrenadierbataillons 112 aus Regen die fünf Einrichtungen bei nicht pflegerischen Tätigkeiten unterstützen, wie zum Beispiel Essensausgabe, Betten beziehen, Besuchermanagement, Hol- und Bringtätigkeiten oder beim Telefondienst. Dadurch kann das pflegerische Personal entlastet werden und sich direkt um die Bewohnerinnen und Bewohner kümmern. Zum Pflegealltag muss das Personal aufgrund der elften Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung nun auch noch mindestens zweimal wöchentlich die Testungen des Personals organisieren und sicherstellen. 

„Ich bin froh, dass die Bundeswehr unsere Einrichtungen über die Aktion ‚Helfende Hände‘ so schnell unterstützen kann. Durch den Einsatz der Bundeswehrkräfte wird das Pflegepersonal massiv entlastet. Wichtig ist es, die Alten und Schwachen in unserer Gesellschaft während der Pandemie zu schützen. Vielen Dank an Michael Müller vom Kreisverbindungskommando für die unkomplizierte Absprache und allen Soldatinnen und Soldaten für ihren Einsatz“, so Landrat Manuel Westphal.         

Update vom 14.12.2020, 16.30 Uhr: Inzidenzwert steigt weiter stark an

Im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen sind die Schulen im Landkreis fest in der Hand des Coronavirus: Wie das Landratsamt am Montag informiert, sind aktuell 37 Klassen in fünfzehn Schulen in Quarantäne. Auch fünf Kindergartengruppen und zwei Krippengruppen sind von Infektionen betroffen und müssen daheim bleiben. Einzelne Einrichtungen sind sogar komplett geschlossen, heißt es weiter. Außerdem sind drei Pflegeheim unter Quarantäne, da Bewohner und Mitarbeitende positiv getestet wurden. In den betroffenen Einrichtungen sind Besuche aktuell untersagt.

"Derzeit kann das Gesundheitsamt die Kontaktpersonennachverfolgung noch gewährleisten. Dies ist auch möglich, da das Gesundheitsamt zusätzlich zum bereits vorhandenen Personal, das bereits seit Frühjahr durch die Bewältigung der Corona-Pandemie massiv gefordert wurde, in den vergangenen Wochen personell verstärkt wurde.", heißt es in der Pressemeldung des Landratsamtes.

Die Entwicklung der Infektionszahlen spiegele sich auch in der Belegung der Betten im Klinikum Altmühlfranken wieder: "Mittlerweile sind sowohl die Intensivkapazitäten wie auch die Betten in den beiden Isolationsstationen voll ausgelastet", wird die aktuelle Situation beschrieben. Man prüfe aktuell, wo weitere Ressourcen für die Behandlung von COVID 19-infizierten Patienten geschaffen werden können." Es wird befürchet, dass man den Regelbetrieb bei weiterem steigen der Zahlen stark einschränken muss.

Update vom 11.12.2020, 12 Uhr: Inzidenzwert über 200 - weitere Maßnahmen nötig

Aufgrund der hohen Anzahl an Neuinfektionen in den vergangenen Tagen hat der Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen den Wert 200 bei der 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohnern heute überschritten. Aus diesem Grund sind weitere Maßnahmen ab morgen, 12.12.2020, zu beachten. Dies berichtet das Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen.

Die Ausgangsbeschränkung, die in der zehnten Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung geregelt ist, gilt weiterhin. Von 21.00 bis 05.00 Uhr gilt zudem eine Ausgangssperre. Das Verlassen der Wohnung ist in diesem Zeitraum untersagt, es sei denn es ist begründet aufgrund

  • eines medizinischen oder veterinärmedizinischen Notfalls oder anderer medizinisch unaufschiebbarer Behandlungen
  • der Ausübung beruflicher oder dienstlicher Tätigkeiten oder unaufschiebbarer Ausbildungszwecke
  • der Wahrnehmung des Sorge- und Umgangsrechts
  • der unaufschiebbaren Betreuung unterstützungsbedürftiger Personen und Minderjähriger
  • der Begleitung Sterbender
  • von Handlungen zur Versorgung von Tieren
  • der Teilnahme an Gottesdiensten und Zusammenkünften von Glaubensgemeinschaften im Zeitraum vom 24. bis 26. Dezember 2020 oder
  • von ähnlich gewichtigen und unabweisbaren Gründen.

Ab morgen, 12.12.2020, sind Märkte zum Warenverkauf untersagt. Eine Ausnahme gilt für den Verkauf von Lebensmitteln, weshalb die Wochenmärkte weiterhin stattfinden dürfen. Das Landratsamt macht dabei aber nochmal auf die bestehende Maskenpflicht während der Wochenmärkte aufmerksam. 

An allen Schulen findet ab der achten Jahrgangsstufe mit Ausnahme der Abschlussklassen nur noch Distanzunterricht statt. Die Klassenstufen 1 bis 7 sowie Schulen zur sonderpädagogischen Förderung sind davon nicht betroffen. Die Schulen wurden vom Landratsamt darüber bereits frühzeitig in Kenntnis gesetzt und konnten entsprechende Vorbereitungen treffen. Eltern werden direkt von den Schulleitungen über das weitere Vorgehen informiert. Unterricht an Musikschulen und Fahrschulunterricht darf in Präsenzform nicht mehr stattfinden. 

Die Maßnahmen gelten nun so lange, bis der Inzidenzwert mindestens sieben Tage in Folge unterschritten worden ist. Darüber wird das Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen entsprechend informieren. 

Wer sich freiwillig testen lassen will, kann weiterhin das Testzentrum in Gunzenhausen nutzen. Unter der Telefonnummer 0961 309776 kann ein Test vereinbart werden. Bei Fragen zu den aktuellen Regelungen steht das Bürgertelefon des Landratsamtes unter 09141 902-500 zur Verfügung. 

Landrat Manuel Westphal appelliert an die Bevölkerung: „Ich weiß, dass die Beschränkungen uns gerade in der Weihnachtszeit schwer treffen. Doch nur, wenn wir alle mitmachen und uns an die bestehenden Regeln, vor allem zur Kontaktreduzierung, halten, können wir die Infektionszahlen senken. Dadurch schützen Sie sich und andere!“

Update vom 10.12.2020, 14 Uhr: 160 Neuinfektionen in einer Woche

Die Covid-19-Neuinfektionen im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen steigen weiter sehr stark an. Seit dem 03. Dezember 2020 verzeichnete das Gesundheitsamt 160 Neuinfektionen, wie das Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen mitteilt. Landrat Manuel Westphal appelliert weiter an die Bevölkerung sich an die bestehenden Regelungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie zu halten. 

Aufgrund der steigenden Zahlen sind leider auch mehr Schulen und Kindergärten im Landkreis von Quarantäneanordnungen betroffen:

  • eine fünfte Klasse der Grundschule in Ellingen
  • eine fünfte Klasse der Realschule in Weißenburg
  • eine achte und zwölfte Klasse (Q12a) des Gymnasiums in Weißenburg
  • die Q11 des Gymnasiums in Gunzenhausen
  • vier Klassen der Senefelder-Schule in Treuchtlingen
  • eine Klasse der Berufsschule in Weißenburg
  • eine dritte Klasse der Grundschule in Pappenheim
  • zwei fünfte Klassen der Realschule Hensoltshöhe in Gunzenhausen
  • die W13 der FOS/BOS in Weißenburg
  • zwei zehnte Klassen der Mittelschule in Weißenburg
  • eine Gruppe des Katholischen Kindergartens in Weißenburg
  • Kindertagesstätte St. Johannis in Muhr am See

Vergangene Woche wurde ein Infektionsgeschehen in der AWO Pflege- und Psychiatrieeinrichtung in Langenaltheim festgestellt. Leider sind dort mittlerweile 30 Bewohner positiv auf Covid-19 getestet worden. Für das Heim gilt weiterhin ein Besuchsverbot und die betroffenen Personen wurden isoliert. Auch in weiteren Heimen im Landkreis treten bei Bewohnern vermehrt Corona-Infektionen auf. 

Leider sind auch drei Menschen in Verbindung mit einer Corona-Infektion in der vergangenen Woche verstorben, weshalb sich die Anzahl der Todesfälle auf 35 seit Beginn der Pandemie erhöht. Alle Verstorbenen gehörten Risikogruppen an. Sollten die Infektionszahlen in den nächsten Tagen weiter ansteigen, ist das Überschreiten des Inzidenzwertes von 200 zu befürchten. Dies hätte weitere Einschränkungen des öffentlichen Lebens zur Folge. 

Update vom 03.12.2020, 11.30 Uhr: Mehrere Schulen und Pflegeheime von Corona-Fällen betroffen

In den vergangenen Wochen sind im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen vermehrt Corona-Infektionen in Schulen und Pflegeheimen aufgetreten. Wie das Landratsamt am Donnerstag (03.12.2020) mitteilte, sind nun zehn Schulklassen und ein weiteres Pflegeheim von Quarantänemaßnahmen betroffen.

In der AWO Pflege- und Psychiatrieeinrichtung in Langenaltheim wurden zu Beginn der Woche mehrere Menschen positiv auf das Coronavirus getestet. Alle Bewohner und Mitarbeiter wurden daraufhin einer Reihentestung unterzogen, nach jetztigem Stand sind zwei Mitarbeiter und zehn Bewohner Corona-positiv. 

Im Bedarfsfall soll es zudem gezielte Nachtestungen geben. Die betroffenen Mitarbeiter mussten sich in häusliche Isoltation begeben, während die positiv getesteten Bewohner in einem eigenen, abgetrennten Bereich untergebracht wurden. Zusätzlich hat die Heimleitung ein zweiwöchiges Besuchsverbot für die gesamte Einrichtung verhängt.

Da bereits in anderen Pflegeheimen Corona-Fälle aufgetreten sind, appelliert das Gesundheitsamt nochmals eindringlich an alle Mitarbeiter und Besucher, sich an die Hygienevorschriften zu halten. Bewohner und Angehörige werden um Verständnis gebeten, dass die momentanen Regeln für Besuch sehr konsequent durchgesetzt werden und gegebenenfalls verschärft werden müssen.

Auch an weiteren Schulen im Landkreis wurden Schüler sowie einige Lehrer positiv auf Corona getestet. An folgenden Schulen müssen einzelne Schulklasse in Quarantäne:

  • Pflegeschule Wülzburg in Weißenburg (eine Klasse betroffen)
  • Wirtschaftsschule in Gunzenhausen (eine zehnte und eine elfte Klasse betroffen)
  • Stephani-Grundschule in Gunzenhausen (eine zweite Klasse betroffen)
  • Stephani-Mittelschule in Gunzenhausen (eine siebte Klasse betroffen)
  • Realschule in Weißenburg (Schüler aus zwei zehnten Klassen betroffen)
  • Grundschule in Weißenburg (eine vierte Klasse betroffen)
  • Mittelschule in Weißenburg (eine zehnte Klasse betroffen)
  • Mittelschule in Treuchtlingen (eine siebte Klasse betroffen)

In Landkreis wurden insgesamt 30 neue Infektionsfälle gemeldet, laut den Zahlen des Robert-Koch-Institutes steigt die Zahl der Infizierten seit Beginn der Pandemie auf 1.151 (Stand: 03.12., 0.00 Uhr). Die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang  mit Corona ist ebenfalls angestiegen: Nachdem ein weiterer Todesfall gemeldet wurde, sind seit Beginn der Pandemie 32 Menschen verstorben, die zuvor positiv getestet wurden.

Die Sieben-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner liegt im Kreis Weißenburg-Gunzenhausen unter dem Durchschnitt für die Region Mittelfranken mit einem Wert von 114 (Stand: 03.12., 07.30 Uhr).

Update vom 27.10.2020, 17.40 Uhr: Erzieherin infiziert - Kindergarten unter Quarantäne

Eine Erzieherin des eingruppigen Kindergartens „Zum guten Hirten“ in Aha (Gunzenhausen) wurde positiv auf Covid-19 getestet, berichtet das Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen am Dienstagnachmittag.

Alle 23 Kinder sowie vier weitere Erzieherinnen, die direkten Kontakt zur infizierten Person hatten, werden voraussichtlich bis 07.11.2020 unter Quarantäne gestellt. Aufgrund der angeordneten Quarantäne wird der Kindergarten erst am 09.11.2020 wieder öffnen.

Die Eltern und Erzieherinnen werden vom Gesundheitsamt kontaktiert und über das weitere Vorgehen informiert.

Update vom 26.10.2020, 13.20 Uhr: Befreiung der Maskenpflicht für Grund- und Förderschüler

Bei einer 7-Tage-Inzidenz von 50 gilt eigentlich eine Maskenpflicht für alle Schüler - auch für Grund- und Förderschüler. Seit Donnerstag (22. Oktober 2020) hat der Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen diesen Wert überschritten und die Corona-Ampel steht auf Warnstufe Rot. 

Allerdings möchte der Landkreis jetzt für seine Grund- und Förderschüler eine Befreiung der Maskenpflicht beantragen. Das berichtet das Landratsamt in einer Pressemitteilung am Montag (26. Oktober 2020). Ausnahmen von der Maskenpflicht an Schulen sind nur in eng begrenzten Fällen möglich, soweit dies aus infektionsschutzrechtlicher Sicht vertretbar ist, heißt es in der Mitteilung. 

"Diese Ausnahmen können allerdings nicht eigenständig durch das zuständige Landratsamt erlassen werden“, so Landrat Manuel Westphal. Vielmehr wurden die Landratsämter angewiesen, dass die Ausnahmen nunmehr bei den Regierungen zur Genehmigung einzureichen sind mit einer umfassenden konkreten Begründung.

Westphal begründet den Antrag damit, dass Grundschulen in den letzten Wochen vom Infektionsgeschehen so gut wie nicht betroffen waren. Insbesondere hätte es keine Infektionsketten gegeben, sodass andere Mitschüler angesteckt worden wären, heißt es. Sollten die Zahlen sich allerdings ändern, behält es sich Wesphal vor wieder auf die Maskenpflicht für die Klassen 1 bis 4 zurückzugreifen. 

"Wir gehen davon aus, dass wir kurzfristig von dort eine Rückmeldung erhalten und dann – bei positiver Entscheidung - die entsprechende Allgemeinverfügung in Kraft setzen können. Darüber hinaus werden wir natürlich die Entwicklung des Infektionsgeschehens weiter aufmerksam beobachten, aber natürlich auch die Interessen der Schülerinnen und Schüler, aber auch der Eltern im Blick behalten“, so Landrat Westphal.

Update vom 22.10.2020, 16.00 Uhr: Landkreis überschreitet Inzidenz von 50 

Wie der Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen in einer Pressemitteilung berichtet, hat er die 7-Tage-Inzidenz von 50 überschritten (53,8). Die Zahl der bestätigten Infektionsfälle steigt seit Beginn der Pandemie auf 516 Personen. 

Teilweise sind Feiern im privaten Bereich Auslöser des Infektionsgeschehens, heißt es in der Pressemitteilung. Die schärferen Corona-Maßnahmen, die ab einer Inzidenz von 50 gelten, greifen ab Freitag (23. Oktober 2020). 

Alle Informationen zu den dann geltenden Maßnahmen finden Sie hier:Corona-Ampel springt auf Rot: Was beachtet werden muss

Update vom 22.10.2020, 15.15 Uhr: Komplette Jahrgangsstufe samt Lehrkräften in Quarantäne

Am Donnerstag (22. Oktober 2020) meldete das Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen, dass eine komplette Jahrgangsstufe samt Lehrkräften eines Gymnasiums in Quarantäne muss. Betroffen ist das Werner-von-Siemens-Gymnasium Weißenburg. Bei zwei Schülern der 11. Jahrgangsstufe wurde der Coronavirus nachgewiesen. 

118 Schülerinnen und Schüler sowie 13 Lehrkräfte befindet sich nun in Quarantäne. Das Gesundheitsamt wird alle Betroffenen über weitere Maßnahmen informieren.

Update vom 20.10.2020, 17.00 Uhr: Lehrkraft in Schule in Pappenheim infiziert - Drei Klassen müssen in Quarantäne

Eine Lehrkraft der Grundschule in Pappenheim hat sich mit dem Coronavirus infiziert. Drei Klassen und drei weitere Lehrkräfte müssen deshalb in Quarantäne. Das meldet das Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen am Dienstag (20. Oktober 2020). Die 54 Schüler und drei Lehrer werden für 14 Tage isoliert.

Update vom 16.10.2020, 11.00 Uhr: Mehrere Corona-Infektionen an Schulen im Landkreis

Innerhalb eines Tages wurden drei Schüler aus unterschiedlichen Schulen im Landkreis Weißenburg-Guzenhausen positiv auf das Coronavirus getestet. Wie das Landratsamt am Freitag (16.10.2020) mitteilte sind davon eine zehnte Klasse der Realschule Gunzenhausen, eine elfte Klasse des Beruflichen Schulzentrums Gunzenhausen und eine Meister-Klasse am Kunststoffcampus in Weißenburg betroffen.

Insgesamt müssen 68 Schüler und elf Lehrkräfte für zwei Wochen seit dem letzten Kontakt zu den Infizierten in Quarantäne. Anfang der kommenden Woche sollen alle Betroffenen getestet werden.

Das Landratsamt wieß daraufhin, dass das Infektonsgeschehen in der Region erheblich gestiegen ist, obwohl in den vergangenen Wochen die Zahl der Corona-Fälle noch gering war. "Auch das Erreichen der Schwellenwerte 35 beziehungsweise 50 pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen ist keineswegs ausgeschlossen", heißt es in einer offiziellen Mitteilung.

Um neue Beschränkungen zu vermeiden, appelliert der Landkreis an die Eigenverantwortung seiner Bürger. Besonders Familienfeiern, Partys unter Jugendlichen oder zu wenig Abstand am Arbeitsplatz stellen derzeit "die größte Gefahr" dar.

Daher bittet auch das Gesundheitsamt um die Einhaltung der Corona-Regeln im schulischen, beruflichen und privaten Bereich. 

Update vom 01.10.2020, 14.00 Uhr: Corona-Fall bringt über 130 Menschen in Quarantäne

Am Simon-Maria-Gymnasium in Gunzenhausen wurde eine Lehrkraft positiv auf das Coronavirus getestet. Wie das Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen mitteilt, löste der Fall eine Kettenreaktion aus, die über die Schule hinausging.

Vier Klassen und drei weitere Lehrkräfte des Gymnasiums stehen nun unter Quarantäne. Aber auch ein Kindergarten in Wettelsheim ist betroffen: Hier müssen 47 Kinder und sechs Erzieherinnen zu Hause bleiben.

Die Quarantäne gilt für 14 Tage ab dem letzten Kontakt mit der infizierten Person. Anfang der der kommenden Woche sollen alle der 132 Kontaktpersonen getestet werden. Wie das Gesundheitsamt betont, werden die Kindergartenkinder und Schüler nur mit dem ausdrücklichen Einverständnis ihrer Eltern einem Corona-Test unterzogen. Eine Schule in Oberfranken erntete zuletzt Kritik, nachdem sie Schüler ohne die Erlaubnis ihrer Eltern getestet hatten.

Update vom 25.09.2020, 14.15 Uhr: Sechs Realschul-Klassen stehen unter Quarantäne

An der Senefelder-Realschule in Treuchlingen wurde eine Lehrkraft positive auf das Coronavirus getestet. Wie das Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen am Freitag (25.09.2020) mitteilte, müssen sechs Klassen nun zu Hause isoliert werden.

Insgesamt sind 149 Schüler und eine weitere Lehrkraft betroffen. Ab dem letzten Kontakt mit der infizierten Person müssen die 14 Tage in Quarantäne bleiben - in diesem Fall war das bereits am 18. September, womit die Quarantäne bereits Ende nächster Woche aufgehoben werden kann.

Kommende Woche sollen zudem alle auf das Coronavirus getestet werden. Das Landratsamt weißt jedoch ausdrücklich daraufhin, dass ein negativer Test nicht die Quarantänezeit verkürzt. Das Gesundheitsamt wird die Eltern der betroffenen Schüler kontaktieren.

Laut den Zahlen des Bayerischen Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit war der Fall der Lehrkraft, der einzige neue Corona-Fall im Landkreis am Vortag. Innerhalb der letzten sieben Tage gab es fünf neue Infektionen mit dem Virus. Insgesamt wurden seit Beginn der Pandemie 450 Personen im Landkreis mit dem Coronavirus infiziert.

Update vom 17.09.2020, 16.45 Uhr: Schüler und Kindergartenkinder in Corona-Quarantäne

Die 1. Klasse einer Grundschule in Alesheim-Emetzheim muss sich in Quarantäne begeben. Ebenfalls von der häuslichen Isolation betroffen ist eine Gruppe des Katholischen Kindergartens St. Gunthildis in Weißenburg. Lehrer und Erzieher, die mit den Kindern Kontakt hatten, sind ebenfalls betroffen. 

Hintergrund dieser Maßnahmen sind die Corona-Testergebnisse einer vierköpfigen Familie aus dem Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen: Sie fielen positiv aus. 

Das Gesundheitsamt will die unter Quarantäne stehenden Personen Anfang kommender Woche auf "Sars-CoV-2" testen.

Update vom 14.05.2020, 20 Uhr: Massive Quarantäne-Maßnahmen nach Corona-Fällen in Kita und bei Friseur

In den vergangenen Tagen haben sich zwei Infektionsfälle im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen ergeben, die eine größere Testwelle nach sich ziehen werden. Zum einen wurde eine Mitarbeiterin einer Kindertagesstätte im Landkreis positiv auf SARS-CoV-2 getestet, zum anderen eine Mitarbeiterin eines Friseursalons im Landkreis. Das Gesundheitsamt im Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen hat sofort Quarantänemaßnahmen angeordnet und über 100 Kontaktpersonen ermittelt. 

Das Gesundheitsamt konnte schnell auf die Meldung der beiden Infektionen reagieren und Maßnahmen einleiten. Die Mitarbeiterinnen und die in der Kindertagesstätte betreuten Kinder sind bis zum Vorliegen eines negativen Ergebnisses in häuslicher Quarantäne. Bis weitere Infektionen ausgeschlossen werden können, bleibt die Kindertagesstätte geschlossen. 

Ähnlich agiert das Gesundheitsamt auch bei der positiv getesteten Mitarbeiterin eines Frisörsalons. Auch hier werden deren Kolleginnen in den kommenden Tagen getestet und bis zum Vorliegen eines negativen Ergebnisses zu Hause isoliert. Aufgrund der Pflicht die Kontaktdaten der Kundschaft im Frisörsalon genau zu dokumentieren, konnten bereits alle Kunden informiert werden. Die betroffenen Personen befinden sich nun ebenfalls in häuslicher Quarantäne und werden getestet. 

Der Betrieb des Friseursalons ist eingestellt, bis ein Ansteckungsrisiko ausgeschlossen werden kann.

Dr. Johannes Rank, der stellvertretende Leiter des Gesundheitsamtes, hat die berechtigte Hoffnung, dass durch die Maskenpflicht weitere Infektionen verhindert werden konnten. Aus Gründen der Vorsorge werden aber dennoch alle engeren Kontaktpersonen getestet und isoliert, auch um Erkenntnisse über die Wirksamkeit der bestehenden Maßnahmen zu erhalten. 

Betroffene Personen wurden bereits vom Gesundheitsamt informiert und werden nun auf das Virus getestet. Dabei ist zu beachten, dass eine Ansteckung mit dem Virus nach dem Kontakt mit einem Infizierten frühestens nach fünf Tagen labordiagnostisch festgestellt werden kann. Die Testung der Kontaktpersonen erfolgt also entsprechend nach diesem Zeitraum, um eindeutige Testergebnisse zu erzielen. Bis das sichere Testergebnis vorliegt, bleiben die Kontaktpersonen vorsichtshalber in häuslicher Quarantäne. 

Update vom 13.04.2020, 15.45 Uhr: Infektionen in Seniorenheim - sechs Todesfälle

Erstmals wurden im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen in einem Seniorenheim Infektionen mit SARS-CoV-2 nachgewiesen, wie das Landratsamt am Ostermontag mitteilte. Bei der Einrichtung handelt es sich um das Georg-Nestler-Haus in Pappenheim. Die vergangenen Osterfeiertage haben für Bewohner und Mitarbeiter eine traurige Entwicklung gebracht. Insgesamt wurde bei 29 von 42 Heimbewohnern sowie bei acht von 21 getesteten Mitarbeitenden das Coronavirus festgestellt. Sechs Bewohner, die auf eine intensive Pflege angewiesen waren und aufgrund ihres Alters und schwerer Begleiterkrankungen zur Corona-Risikogruppe gehörten, seien verstorben.

Nach der ersten bestätigten Infektion innerhalb der Einrichtung seien umgehend alle Bewohner sowie der Großteil der Belegschaft auf das Virus getestet worden. Alle Bewohner seien in Einzelzimmern isoliert, wodurch der Kontakt zwischen positiv und negativ getesteten Personen vermieden wird. Die Pflege der erkrankten Personen ist gewährleistet. Insgesamt sind sechs Bewohner des Seniorenheims mit dem Coronavirus verstorben. Alle sechs Personen waren intensive Pflegefälle. „Die Entwicklungen in Pappenheim sind sehr rasant“, äußerte sich der Versorgungsarzt Peter Löw in der Mittei.

Die Heimleitung setzt in enger Abstimmung mit dem Gesundheitsamt und dem Versorgungsarzt Löw einen Notfallplan um. Unter anderem werden die positiv getesteten Bewohner innerhalb der Einrichtung isoliert untergebracht und die Krankheitsverläufe permanent überwacht. Die Kontakte mit Außenstehenden werden noch weiter reduziert, insbesondere wurde die Behandlung der Heimbewohner auf einen einzigen Heimarzt eingegrenzt. Der zuständige Arzt ist zweimal am Tag im Seniorenheim. Die Einrichtung wird mit zusätzlichen Schutzmaterialien ausgestattet. Insgesamt gilt der Grundsatz, dass gesunde und nur leicht symptomatische Bewohner im Heim bleiben sollen, da für ältere, demente oder vorerkrankte Personen ein Ortswechsel eine zu große Belastung ist.

Die Situation ist für die Bewohner sehr belastend, wie Regionalleiter Dominic Bader mitteilt. "Unser gesamtes Team bestehend aus Pflegenden, Hauswirtschaftlerinnen und Reinigungskräften sowie der Heimleitung arbeitet eng zusammen, um die Situation bestmöglich bewältigen zu können. Unsere Pflegekräfte widmen sich mit aller Kraft den Bewohnerinnen und Bewohnern“, sagte Bader.

Update vom 27.03.2020, 12.40 Uhr: Erster Corona-Todesfall in Weißenburg-Gunzenhausen

Im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen gibt es im Zusammenhang mit dem neuartigen Coronavirus den ersten Todesfall. Ein 88-jähriger Mann mit Vorerkrankungen ist am Freitag (27.03.2020) im Klinikum Altmühlfranken in Gunzenhausen an den Folgen der Viruserkrankung verstorben.

Aufgrund seines fortgeschrittenen Alters und seiner Vorerkrankungen gehörte der 88-Jährige zur Hochrisikogruppe. Eine künstliche Beatmung lehnte der Verstorbene in seiner Patientenverfügung ab. Der Mann hatte seinen Wohnsitz im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen. Weitere Details zu dem verstorbenen Patienten können zum Schutz der persönlichen Daten nicht bekannt gegeben werden.

Mittlerweile haben sich im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen 74 Personen mit dem Coronavirus nachweislich infiziert (Stand: 27.03.2020, 7.30 Uhr). Darunter sind auch bereits genesene Personen enthalten. Diese werden vom Gesundheitsamt nicht gesondert erfasst. 

 

Foto: Nicolas Armer/dpa

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