In der Nacht auf Sonntag (26. September 2021) ist ein Radfahrer (21) dreimal hintereinander in eine Polizeikontrolle geraten. Der unbelehrbare Radler musste die Nacht schließlich auf der Polizeiwache verbringen. Wie die Polizei berichtet, hatten die Beamten gegen 2.30 Uhr zum ersten Mal Kontakt mit dem 21-jährigen Mann aus dem Landkreis Schweinfurt. Er fiel auf, als er mühevoll versuchte auf sein Rad zu steigen.

Von den Beamten darauf angesprochen stellte sich heraus, dass wohl zuvor stattgefundener Alkoholkonsum die Ursache für die Schwierigkeiten war. Ein Test ergab etwa 1,2 Promille, wie die Polizeiinspektion Schweinfurt berichtet. Der Radler wurde von der Streife belehrt, dass er besser sein Fahrrad schieben und zu Fuß den Heimweg antreten solle. Zunächst trennten sich die Wege des Betrunkenen und der Polizei.

Unbelehrbar: Radler wird noch zwei weitere Male erwischt

Knapp zehn Minuten später fuhr der Mann mit seinem Rad an der Streife vorbei. Diese setzte eine erneute Kontrolle an und nach deutlichen Ausfallerscheinungen in Form von unsicherer, schlangenlinienartiger Fahrweise folgte eine Anzeige wegen Trunkenheit im Verkehr. Nach erfolgter Sachbearbeitung wurde er aus der Dienststelle entlassen. Ihm wurde erneut nahegelegt, den Heimweg zu Fuß anzutreten.

Gegen 4.10 Uhr kam es zur dritten Begegnung in der Nacht. Wieder war der Mann mit dem Fahrrad unterwegs. Auch zu dieser Uhrzeit fuhr er unsicher und wirkte noch immer angetrunken. Da hier weiterhin der Verdacht auf eine Trunkenheitsfahrt vorlag, wurde erneut eine Blutentnahme angeordnet und eine Anzeige vorgelegt.

Da der Mann offensichtlich unbelehrbar war, wurde er dieses Mal in Gewahrsam genommen und sein Fahrrad sichergestellt. Am Sonntagmorgen wurde der Gewahrsam durch einen verständigten Richter bestätigt. Nachdem der Radfahrer bestätigt nüchtern war, konnte er am Vormittag entlassen werden.