Es sah alles nach einem gebrauchten Sonntagabend für die Mighty Dogs aus. Der neu angeschaffte Einlauf-Tunnel hatte einen Defekt, weshalb die Premiere ins Wasser fiel. Und nach nicht einmal zehn Minuten führten die Amberger bereits mit 3:0. Nur die allerwenigsten der fast 600 Fans im Icedome hätten hier noch einen Pfifferling auf ihre Mannschaft gesetzt. Doch dass im Eishockey alles möglich und insbesondere die junge Schweinfurter Truppe in dieser Saison zu allem fähig ist, zeigte sich jetzt. Mit Treffern von Johannes Weyer und Michele Amrhein waren die Dogs wieder im Spiel. Das Mitteldrittel ging nach Toren von Michele Amrhein (2) und Marcel Bendel klar an die Schweinfurter. Besonders sehenswert war der Sololauf von Michele Amrhein durch die komplette Amberger Abwehr. Im finalen Abschnitt traf Kontingentspieler Jan Slivka zum 6:3-Endstand.

Bereits am Freitag hatten die Mighty Dogs beim 4:3-Erfolg drei Punkte aus Selb mitgenommen.
Und das, obwohl Steffen Reiser und Georg Lang fehlten, während Kevin Marquardt Mitte des zweiten Drittels verletzt ausfiel. Dafür konnte Timo Ludwig nach seiner Verletzung aus dem Spiel gegen Vilshofen wieder mitwirken und bildete mit Michele Amrhein und Fritz Geuder die sehr gut harmonierende erste Sturmformation. Obwohl das Oberliga-Team der Selber spielfrei war, setzten die Gastgeber nur einen Spieler der ersten Mannschaft ein - eine faire sportliche Geste. Die Tore für die Unterfranken, die jetzt wieder Tabellenführer der Landesliga Nordost sind, erzielten Fritz Geuder, Vladislav Belov, Michele Amrhein und Maximilian Rabs.