TSV Buchbach - FC 05 Schweinfurt 1:0 (0:0). Tor: 1:0 Maximilian Hain (58.) - Der Schweinfurter Trainer blickte schon einmal auf das anstehende Regionalliga-Heimspiel in fünf Tagen gegen die Aschaffenburger Viktoria, die nach der nicht minder dusseligen Niederlage gegen Bayern Hof mehr denn je im Keller fest hängt. Für den FC 05 war die Niederlage zwar ob eines kurz vor dem Gegentor verschossenen Foulelfmeters höchst unglücklich, aber deutlich leichter verschmerzbar.

Denn: In ihr lagen reichlich positive Erkenntnisse. "Das war eine kämpferisch starke, kompakte Leistung" und damit das Bestmögliche, was 05-Sportleiter Rüdiger Mauder angesichts der Platzverhältnisse erwarten durfte und auch gezeigt bekam. Auf tiefem Untergrund waren kurzfristig, weil hierfür besser geeignet, Simon Häcker und Peter Heyer für Stefan Seufert und Steffen Krautschneider ins Team gerutscht.
Und fast wäre es der als verkappte zweite Spitze aufgelaufene Heyer nach einer Minute gewesen, der die 05er nach vorn gebracht hätte; doch seinen abgefälschten Schuss fischte TSV-Schlussmann Daniel Maus noch aus dem Eck.

Die Schweinfurter investierten viel, hatten die Buchbacher, immerhin zweitbeste Nicht-Profi-Reserve der Liga, am Rande einer Niederlage. Vor allem in der 54. Minute: TSV-Kapitän Maximilian Hain hatte Häcker gelegt, doch Bastian Lunz scheiterte mit dem fälligen Foulelfmeter an Maus. Und weil das nicht schon genug war, folgte der Nackenschlag für die Gäste kurz darauf: Mijo Stijepic legte auf, Hain zog ab, Christopher Pfeiffer war machtlos - 1:0 (58.). "Ärgerlich", befand Klaus. "Wir waren einer Spitzenmannschaft ebenbürtig. Die Voraussetzungen, einen solchen Gegner zu schlagen, waren da."

Selbst den Schock des Gegentores steckte der FC 05 recht flott weg, spielte jetzt mit den frischen Kräften Daniel Mache, Krautschneider und Seufert noch mutiger nach vorn und hatte auch noch seine, na, ja, Halbchancen. Doch weder Häcker (71.), noch Krautschneider (85.) hatten mit ihren Schüssen Glück. Auch die 05-Fans mussten noch einmal durchatmen, als FC-Schlussmann Christopher Pfeiffer in einer Eins-gegen-Eins-Situation klasse gegen Christian Brucia klären musste (86.).