Polizeiboot im Kreis Schweinfurt aus dem Wasser gehoben: Das Streckenboot der Wasserschutzpolizei Schweinfurt -  die "WSP23“ - wurde am Dienstag (08.06.2021) in Bergrheinfeld mit einem 100-Tonnen-Autokran aus dem Wasser und auf einen Tieflader der gehoben.

Grund ist eine Generalüberholung - ein sogenannter Werftaufenthalt - des Dienstbootes in der Jachtwerft Siemer, im niedersächsischen Barßel (Landkreis Cloppenburg), wie die Polizei Schweinfurt mitteilt.

Polizeiboot mit 100-Tonnen-Autokran aus Main gehoben

Dort wurde das Boot 2013 gebaut. Seit 2014 steht das Boot der Schweinfurter Wasserschutzpolizei zur Verfügung. Es wurde nach dem fränkisch-thüringischen Adelsgeschlecht "Henneberg" benannt.

Die Arbeiten umfassen eine Überholung der Antriebswellen und der Maschinensteuerung, einen neuen Anstrich für den Bootsrumpf sowie diverse andere Erneuerungen und Verbesserungen an dem schwimmenden Einsatzmittel.

Laufen die Arbeiten planmäßig, wird die "Henneberg“ Ende Juni 2021 auf eigenem Kiel, unter anderem über den Rhein, den Weg von Niedersachsen zurück in ihren unterfränkischen Heimathafen antreten können und wieder vollumfänglich einsatzbereit sein.

Bis dahin ist die Wasserschutzpolizei Schweinfurt natürlich nicht an das Land gefesselt: mit dem offenen und trailerbaren Streifenboot, der "WSP29“, können während der Abwesenheit des "großen“ Bootes fast alle Einsatzlagen auf dem Main und den schiffbaren Gewässern im Main-Rhön-Bereich bewältigt werden.