Auf der Rückfahrt von einem Einsatz in der Innenstadt hat die Schweinfurter Feuerwehr gleich der nächste Alarm erreicht: Ein Junge war beim Baden in einem Baggersee untergegangen. Die Kräfte machten sich sofort auf den Weg zu einem "dramatischen Rettungseinsatz", wie die Stadt Schweinfurt berichtet.

Gegen 17.30 Uhr ging der Notruf beim hauptamtlichen Löschzug ein: Das Hilfeleistungslöschfahrzeug der Feuerwehr war zu diesem Zeitpunkt auf dem Rückweg von einem vorherigen Einsatz und konnte dadurch den Baggersee schnell erreichen. Augenzeugen beschrieben den Rettungskräften vor Ort relativ genau, an welcher Stelle des Sees sie den elfjährigen Jungen zuletzt gesehen hatten, bevor er unterging.

Junge in Schweinfurter Baggersee untergegangen - mit Hubschrauber in Klinik

Die Feuerwehr bildete daraufhin eine Suchkette und konnte das Kind so im Wasser finden. Der eingetroffene Rettungsdienst setzte die Wiederbelebungsmaßnahmen fort, sodass der Junge mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen werden konnte, heißt es in der Mitteilung der Stadt weiter.

Laut Brandinspektor Patrick Fiedler, der mit seiner Mannschaft als erster an der Einsatzstelle eingetroffen war, sei es der Zusammenarbeit von Ersthelfern, Feuerwehrleuten und des Rettungsdienstes zu verdanken, dass Schlimmeres verhindert wurde. "Hätte dies nicht so reibungslos funktioniert, wäre eine derart schnelle Rettung des Kindes vermutlich nicht möglich gewesen."

Zum Weiterlesen: "Sekundäres Ertrinken" bei Kindern - Was Eltern unbedingt zum gefährlichen Phänomen wissen müssen

Vorschaubild: © Tim Marshall/Unsplash.com (Symbolbild)