Gegen 23:50 Uhr hatte der Fahrer des Gespanns zirka 500 Meter vor der Ausfahrt Gramschatzer Wald
die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren und kam nach rechts von der Fahrbahn ab. Hier touchierte er die Außenschutzplanke und schleuderte danach über die komplette Fahrbahn in die Mittelleitplanke. Diese wurde über knapp 40 Meter komplett niedergedrückt, bevor der Sattelzug wieder nach rechts auf den Seitenstreifen schleuderte. Dort stürzten Zugmaschine und Anhänger schließlich um und blieben quer über die rechte Fahrspur und den Standstreifen liegen.

Der 44-Jährige wurde durch den Unfall leicht verletzt. Er wurde mit Prellungen und einem Schock ins Krankenhaus gebracht. An dem Gespann entstand ein Sachschaden von knapp 60.000 Euro.

Für die Unfallaufnahme musste zunächst der rechte Fahrstreifen für mehrere Stunden gesperrt werden. Gegen 3.45 Uhr wurde dann die komplette Autobahn in Fahrtrichtung Süden geschlossen, um den Sattelzug zu bergen. Nach gut einer Stunde konnte die Fahrbahn wieder freigegeben werden, nachdem die Unfallfahrzeuge wieder aufgerichtet waren. Der zwischenzeitlich bis zu zehn Kilometer lange Rückstau löste sich allerdings erst in den Morgenstunden komplett auf.

Die Ermittlungen zur Unfallursache werden von Beamten der Verkehrspolizei Werneck geführt. Erste Ermittlungen deuten daraufhin, dass möglicherweise Sekundenschlaf der Grund gewesen sein könnte, warum der Fahrer die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren hat.