Es hat sich laut Polizeiangaben eine geringe Menge Öl entzündet, die am Boden weiter
brannte. Nach kurzer Zeit ist das Feuer von selbst erloschen. Schwarzer Rauch und der Lichtbogen waren weithin sichtbar. Wie hoch der entstandene Sachschaden ist, lässt sich momentan noch nicht sagen, berichtet die Polizei weiter.

Mitarbeiter einer auf dem Gelände tätigen Fremdfirma waren kurz vor 18.00 Uhr zeitgleich mit Mitarbeitern des nahe gelegenen Kernkraftwerks Grafenrheinfeld auf den Lichtbogen und einen Knall aufmerksam geworden. Ein Verantwortlicher des Netzbetreibers wurde umgehend informiert, der dann auch wenige Minuten später vor Ort war. Zu diesem Zeitpunkt war das Feuer am Boden nahezu komplett erloschen.

Wie sich herausstellte, war der Lichtbogen über einem Schalter entstanden, wobei es zur Ursache noch überhaupt keine Erkenntnisse gibt. Das im Schalter befindliche Isolieröl entzündete sich und führte zu einer stärkeren Rauchentwicklung. Das Feuer am Boden, das sich auf eine Fläche von fünf bis sechs Quadratmeter beschränkte, war schnell von selbst erloschen. Eine Gefahr, dass sich der Brand auf die Anlage hätte ausbreiten können, bestand zu keinem Zeitpunkt.

Mitarbeiter des Netzbetreibers werden den entstandenen Schaden am Donnerstag näher inspizieren. Dabei geht es um eine mögliche Schadensfeststellung und Hinweise darauf, was den Brand ausgelöst haben könnte.

Wegen des Rauchs und des weithin sichtbaren Lichtbogens war auch bei der Schweinfurter Polizei der Anruf eines besorgten Bürgers eingegangen.