Aktueller Stand zum Coronavirus - Jetzt für Newsletter anmelden

Den aktuellen Stand der COVID-19-Fälle in Stadt und Landkreis Schweinfurt finden Sie in unserer interaktiven Karte - inklusive letztem Stand der Aktualisierung.

Aufgrund der hohen Dynamik der Infektionszahlen kann es vorkommen, dass die Zahlen nicht immer aktuell sind. Regelmäßig überprüfen wir die Zahl der Infizierten im Landkreis und vermelden sie dann hier. Aufgrund der unterschiedlichen Zählweise der Landratsämter, Landesämter und des Robert-Koch-Instituts kann es unterschiedliche Fallzahlen geben. Aktuelle Informationen zur Entwicklung des Coronavirus in Deutschland erfahren Sie in unserem Newsticker.

Update vom 14.06.2021, 12.40 Uhr: Inzidenzwerte bald wieder auf Sinkflug? - Infektionsketten konnten wohl unterbrochen werden

Die Stadt Schweinfurt kämpft mit einer hohen 7-Tage-Inzidenz, die am Montag (14. Juni 2021) einen Wert von 82 aufweist. Noch am Sonntag (13. Juni 2021) lag der Wert bei 86. Wie die Stadt Schweinfurt in einer Pressemitteilung erklärt, haben Infektionen in zwei größeren Familien für den erneuten Anstieg in der Stadt gesorgt.

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Beide betroffene Familien wohnen in der Schweinfurter Innenstadt und befanden sich bereits in Quarantäne. "Bislang konnte keine Verbindung zwischen den Familien festgestellt werden, auch ist derzeit keine vorangegangene Feierlichkeit bekannt, die Auslöser der Infektionen hätte sein können", schreibt die Stadt und weiter: "Ausdrücklich betont wird an dieser Stelle, dass sich beide Familien sehr kooperativ verhalten. Es ist deshalb davon auszugehen, dass die Quarantäneanordnungen beachtet werden und so die Infektionskette unterbrochen werden konnte. Kommen keine weiteren Neuinfektionen dazu, ist mit einer schnellen Absenkung des aktuellen Inzidenzwertes zu rechnen."

"Natürlich ist die Situation in erster Linie für die betroffenen Familien besorgniserregend, aber auch für die gesamte Stadt Schweinfurt ist die Entwicklung unbefriedigend, befinden wir uns doch erst seit Kurzem auf einem Weg der Erleichterungen. Wir werden gemeinsam mit dem Gesundheitsamt alles daransetzen, die Infektionskette zu unterbrechen und in solchen Familienverbänden noch besser aufzuklären“, so Oberbürgermeister Sebastian Remelé und Landrat Florian Töpper ergänzend. 

In der Zwischenzeit wurde auch der Integrationsbeauftragte der Stadt Schweinfurt über den Corona-Ausbruch informiert. Er wird versuchen weiter aufzuklären. Damit sind seit mehreren Wochen auch schon Mitarbeiter der Stadt beschäftig. Sie versuchen im Stadtgebiet unter anderem über die Registrierung zur Corona-Impfung zu informieren. "Ziel ist es, gerade Familien mit Migrationshintergrund, die oftmals enger in größeren Familienverbänden zusammenleben - womit ein höheres Infektionsrisiko einhergeht - aufzuklären und zu sensibilisieren", so die Stadt. 

Einen Ausweg aus der Pandemie stellt weiterhin das Impfen dar. Stadt und Landkreis Schweinfurt hoffen, dass bis Ende Juli die Bevölkerung überwiegend durchgeimpft ist. Das Gesundheitsamt ruft weiterhin dazu auf, die Kontaktbeschränkungen und Hygieneregeln einzuhalten. Dies ist der beste Schutz vor Übertragung des Virus. Nur durch die Mithilfe aller können Infektionsketten effektiv unterbrochen werden und die Inzidenzen langfristig sinken.

Update vom 14.06.2021, 08.00 Uhr: Noch immer höchste Inzidenz in Deutschland 

Die Corona-Lage der Stadt Schweinfurt hat sich am Montag (14. Juni 2021) nur minimal verbessert. Die Stadt weist mit einer Inzidenz von 82 noch immer den höchsten Wert in ganz Deutschland auf.

Auf dem Corona-Dashboard für Franken sind mitterweile alle kreisfreien Städte und Landkreise im "Grünen Bereich" - nur Schweinfurt ist noch Gelb eingefärbt. Laut Stadt ist die hohe Inzidenz lediglich auf zwei größere Familien zurückzuführen. 

Update vom 13.06.2021, 11.30 Uhr: Schweinfurt mit höchster Inzidenz in Deutschland 

Die Stadt Schweinfurt kämpft weiter mit steigenden Inzidenzwerten. Laut Robert Koch Institut liegt der Inzidenzwert heute, Sonntag, 13. Juni 2021, bei 86,1 (im Landkreis Schweinfurt bei 10,4). Damit ist die unterfränkische Stadt aktuell die Stadt mit der höchsten Inzidenz in Deutschland.

Nun aber konnten eindeutige Infektionsherde ausgemacht werden. Die steigenden Zahlen sind im Wesentlichen auf zwei größere Familien zurückzuführen. Beide betroffenen Familien wohnen in der Schweinfurter Innenstadt und befanden sich bereits in Quarantäne. Eine Familie ist seit gestern isoliert, nachdem Selbsttests positiv ausgefallen waren, die andere Familie befindet sich seit 8. Juni als enge Kontaktpersonen in Quarantäne.

Der Vorsitzende des Schweinfurter Gewerbevereins "Schweinfurt erleben e.V", Werner Christoffel, sieht das Problem eher beim Gesundheitsamts. Wie der BR berichtet, ist der Vorsitzende der Meinung, dass im Gesundheitsamt "Organisationsmängel" herrschen würden.

"Falls die Zahlen wider Erwarten stimmen sollten, kann man davon ausgehen, dass dies einzig und allein auf die nicht funktionierende Kontaktnachverfolgung des Gesundheitsamtes Schweinfurt zurückzuführen ist", schreibt Christoffel in einem offenen Brief.

Update vom 11.06.2021, 07.50 Uhr: Schweinfurt kämpft mit steigenden Zahlen

Die Stadt Schweinfurt kämpft mit steigenden Corona-Zahlen. Betrachtet man die Inzidenzwerte der letzten Tage, so steigen diese stetig an. Noch am Montag (07. Juni 2021) lag die Inzidenz bei 56, am heutigen Freitag (11. Juni 2021) liegt der Wert nach Angaben des Robert Koch-Instituts bei 75.

Keine andere kreisfreie Stadt und kein Landkreis in Franken weisen noch eine derart hohe Inzidenz auf. Außer dem Kreis Kronach - neben Schweinfurt - mit einer Inzidenz von 57 liegen alle Regionen in Franken mittlerweile im grünen Bereich. 

Im Landkreis Schweinfurt liegt die Inzidenz aktuell bei 17 - hier sind die Zahlen weiterhin auf Sinkflug. 

Update vom 10.06.2021, 08.30 Uhr: Kurz vor Unterschreitung des Schwellenwerts - Inzidenz steigt sprunghaft an 

Die Stadt Schweinfurt kämpft noch immer mit relativ hohen Inzidenzwerten und hat am Donnerstag (10. Juni 2021) sogar den höchsten Wert in ganz Franken mit einer 7-Tage-Inzidenz von 73.

Dabei sah es in den letzten Tagen so aus, als würde auch hier der Schwellenwert von 50 unterschritten werden und weitere Öffnungsschritte möglich sein. Doch von Mittwoch (09. Juni 2021) auf Donnerstag stieg die Inzidenz nochmals sprunghaft an. Weshalb, ist bislang noch nicht klar. Nun beginnt der Kampf quasi von vorne. 

Der Landkreis Schweinfurt weist hingegen weiterhin eine stabile Inzidenz unter 50 auf mit einem Wert von 23 am Donnerstag - Tendenz sinkend. 

Update vom 07.06.2021, 20.30 Uhr: Neue Allgemeinverfügung ab 8. Juni

Ab 8. Juni tritt eine neue Allgemeinverfügung in Kraft. Diese regelt vor allem die Maskenpflicht in der Innenstadt neu. Ab dem morgigen Dienstag ist das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes nur noch in der Keßlergasse verpflichtend. Dies gilt werktags von 10:00 bis 20:00 Uhr.

Der Konsum von Alkohol ist weiterhin auf allen öffentlichen Verkehrsflächen im Innenstadtbereich ganztägig untersagt. Der Innenstadtbereich wird durch folgende öffentliche Straßen bzw. Grünanlagen begrenzt, wobei diese jeweils noch zum Innenstadtbereich zählen:

Gutermann-Promenade bis zur Hahnenhügelbrücke (inklusive Grünflächen bis zum Mainufer), Landwehrstraße, Georg-Schäfer-Straße, Friedrich-Ebert-Straße, Niederwerrner Straße, Am Obertor, Fehrstraße, Am Oberen Marienbach, Paul-Rummert-Ring, Am Zollhof, Am Unteren Marienbach.

Diese Allgemeinverfügung gilt vorerst bis einschließlich 14. Juni. Danach wird eine neue Einschätzung entsprechend der weiteren Entwicklung des Infektionsgeschehens in der Stadt Schweinfurt erfolgen. 

Update vom 02.06.2021, 15 Uhr: Impfstoffmangel im Corona-Hotspot Schweinfurt

Die Stadt Schweinfurt ist aktuell mit einer Inzidenz von 118 die einzige Region in Franken, die über der 100er Marke liegt. Deutschlandweit hat Schweinfurt die vierthöchste Inzidenz. Liegt es womöglich am mangelnden Impfstoff?

"Die Impfquote im von Landratsamt und Stadt gemeinsam betriebenen Impfzentrum betreffend die Erstimpfungen lag zum Ende des Monats Mai bei knapp 38,8 Prozent, die der vollständig geimpften Personen bei rund 18 Prozent“, erklärt Schweinfurts Landrat Töpper. "Bayernweit liegt der Durchschnitt aktuell bei rund 42 Prozent bei den Erst-  und 17,4 Prozent bei den Zweitimpfungen. Diese Lücke droht größer zu werden, wenn kein Ausgleich für benachteiligte Regionen wie den Raum Schweinfurt geschaffen werden kann.“

Töpper hat sich deswegen erneut mit einem Schreiben an Staatsminister Klaus Holetschek gewandt und um die Zuteilung eines weiteren Impfstoff-Sonderkontingents gebeten. Der Landkreis hatte bereits in der zweiten Maihälfte nach eigenem Appell eine Zuteilung von 1600 Dosen des Impfstoffes von Johnson & Johnson durch das bayerische Gesundheitsministerium erhalten. „Ich bin sehr dankbar über die Berücksichtigung des Landkreises Schweinfurt“, erklärt Töpper hierzu. "Die gelieferten und bereits teilweise verimpften Dosen des Johnson & Johnson Vakzins reichen zum Ausgleich des bestehenden Ungleichgewichtes aber leider nicht aus.“

Gerade im Vergleich mit anderen – insbesondere den umliegenden – Landkreisen, die teilweise viel weiter bei der Impfung der priorisierten Personen vorangeschritten sind, werden nach der Wahrnehmung des Landrats die Fragen nach der Impfgerechtigkeit und die Frage nach abgehängten ländlichen Räumen unter den Bürgerinnen und Bürgern immer lauter. "Daher bitte ich Sie, dem Landkreis Schweinfurt zeitnah erneut ein Sonderimpfstoffkontingent zuzuteilen“, schreibt Töpper an den Staatsminister.

Update vom 31.05.2021, 21.15 Uhr: Zahlreiche Lockerungen für Schweinfurt

Die Stadt Schweinfurt hat die Inzidenzgrenze von 100 für fünf Tage in Folge unterschritten. Deswegen gilt ab Dienstag, 01. Juni 2021, die Einstufung in den Inzidenzbereich zwischen 50 und 100. Für die Stadt Schweinfurt gelten nun weitere Lockerungen, nachdem bereits am Donnerstag, 27. Mai erste Lockerungen von inzidenzabhängigen Regelungen beschlossen wurden. Die neuen Regelungen betreffen unter anderem die Bereiche Außengastronomie, Sport und Kultur.

Die Stadt Schweinfurt hat heute mit einer erlassenen Allgemeinverfügung in Abstimmung mit dem Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege weitere Öffnungen, Angebote oder Aktivitäten zugelassen. Die Voraussetzung für diese Lockerungen ist, dass hierbei jeweils die von den zuständigen Staatsministerien im Einvernehmen mit dem Staatsministerium für Gesundheit und Pflege erstellten Hygienekonzepte zu beachten sind:

Öffnung der Außengastronomie

Die Außengastronomie darf wieder geöffnet werden, wenn:

  • eine vorherige Terminbuchung erfolgt ist,
  • die Kontaktnachverfolgung sichergestellt ist,
  • ein negativer Corona-Test vorliegt. Das gilt nur, wenn Personen aus unterschiedlichen Hausständen an einem Tisch sitzen. Der Test darf nicht älter als maximal 24 Stunden sein. Alternativ ist auch ein unter Aufsicht des Betreibers durchgeführter Selbsttest oder PCR-Test ausreichend.
  • mitnahmefähige Speisen und Getränke dürfen jetzt auch wieder zwischen 22:00 und 5:00 Uhr ausgegeben werden.

Öffnung von Kulturstätten

  • Kinos dürfen wieder öffnen, unter der Voraussetzung, dass Besucherinnen und Besucher vor dem Besuch einen negativen Corona-Test vorlegen können. Der darf nicht älter als maximal 24 Stunden sein. Alternativ ist auch ein unter Aufsicht des Betreibers durchgeführter Selbsttest oder PCR-Test ausreichend 
  • Museen, Ausstellungen, Gedenkstätten, zoologische Gärten und vergleichbare Einrichtungen dürfen öffnen, wobei sich die Anzahl der Besucher am zur Verfügung stehenden Besucherraum orientiert. Dabei muss ein Abstand von eineinhalb Metern eingehalten werden können. Es besteht außerdem eine FFP2-Maskenpflicht sowie die Pflicht, seine Kontaktdaten zu hinterlegen. 
  • Zudem wird die Durchführung von kulturellen Veranstaltungen unter freiem Himmel mit festen Sitzplätzen für bis zu 250 Besucherinnen und Besucher mit einem negativen Corona Testnachweis zugelassen. Der Test darf nicht älter als maximal 24 Stunden sein. Alternativ ist auch ein unter Aufsicht des Betreibers durchgeführter Selbsttest oder PCR-Test ausreichend.

Weitere Lockerungen für Sport im Innenbereich und bei Sportveranstaltungen

  • Kontaktfreier Sport ist nun unter Einhaltung der Kontaktbeschränkungen auch im Innenbereich möglich. Die Höchstzahl der gleichzeitig in einer Sporthalle anwesenden Personen ergibt sich entsprechend des Rahmenkonzepts Sport aus den örtlichen Gegebenheiten. Kontaktsport und kontaktfreier Sport unter freiem Himmel darf auch in Gruppen bis 25 Personen ausgeübt werden.
  • Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer benötigen einen negativen Corona-Test. Dieser darf nicht älter als maximal 24 Stunden sein. Alternativ ist auch ein unter Aufsicht des Betreibers durchgeführter Selbsttest oder PCR-Test ausreichend. 
  • Die Testnachweispflicht entfällt, wenn sich zur gemeinsamen kontaktfreien Sportausübung unter freiem Himmel nur Personen aus maximal zwei Haushalten oder maximal fünf Personen, oder Gruppen von bis zu 20 Kindern unter 14 Jahren treffen.
  • Außerdem ist kontaktfreier Sport in Fitnessstudios nach vorheriger Terminbuchung und mit negativem Corona-Test möglich. Auch hier gilt: Der Corona-Test darf nicht älter als maximal 24 Stunden sein. Alternativ ist auch ein unter Aufsicht des Betreibers durchgeführter Selbsttest oder PCR-Test ausreichend. Für die Zahl der gleichzeitig im Innenbereich anwesenden Personen gilt das, was die Sportstätten im Vorfeld ihren Besuchern kommuniziert haben. 
  • Bei Sportveranstaltungen unter freiem Himmel sind bis zu 250 Zuschauer mit festen Sitzplätzen möglich. Auch hier ist Voraussetzung, dass diese über einen entsprechenden negativen Corona-Test verfügen. Der darf nicht älter als maximal 24 Stunden sein. Alternativ ist auch ein unter Aufsicht des Betreibers durchgeführter Selbsttest oder PCR-Test ausreichend.

Touristische Übernachtungsangebote wieder möglich

Übernachtungsangebote von gewerblichen oder entgeltlichen Unterkünften, insbesondere Hotels, Beherbergungsbetrieben, Jugendherbergen und Campingplätzen, auch zu touristischen Zwecken, sind wieder zulässig. Zulässig sind in diesem Rahmen gastronomische Angebote, auch in geschlossenen Räumen, sowie Kur-, Therapie- und Wellnessangebote gegenüber Übernachtungsgästen. Wichtige Voraussetzung ist hier, dass die Übernachtungsgäste bei der Anreise sowie jede weiteren 48 Stunden einen negativen Corona-Test vorlegen können. Der Test darf nicht älter als maximal 24 Stunden sein. Alternativ ist auch ein unter Aufsicht des Betreibers durchgeführter Selbsttest oder PCR-Test ausreichend. 

Lockerungen bei Freizeitangeboten

  • Der Betrieb von Flussschifffahrt im Ausflugsverkehr, touristischer Bahnverkehr, touristischer Reisebusverkehr sowie Stadt- und Gästeführungen, Kultur- und Naturführungen im Freien sowie die Öffnung von Außenbereichen von medizinischen Thermen ist wieder möglich, sofern Kundinnen und Kunden über einen negativen Corona-Test verfügen. Dieser darf nicht älter als maximal 24 Stunden sein. Alternativ ist auch ein unter Aufsicht des Betreibers durchgeführter Selbsttest oder PCR-Test ausreichend. 
  • Musikalische oder kulturelle Proben von Laien- und Amateurensembles, bei denen mehrere Personen erforderlich sind, sind unter der Voraussetzung eines negativen Tests für Teilnehmende und mit Dokumentation für die Kontaktnachverfolgung wieder möglich. Der Corona-Test darf nicht älter als maximal 24 Stunden sein. Alternativ ist auch ein unter Aufsicht des Betreibers durchgeführter Selbsttest oder PCR-Test ausreichend.
  • Die Öffnung von Freibädern ist für Besucherinnen und Besucher mit einem entsprechenden negativen Corona-Test und nach vorheriger Terminbuchung wieder geöffnet. Das SILVANA wird zum 03. Juni den Badebetrieb im Außenbereich öffnen.
  • Auch der Wildpark Schweinfurt ist ab 08. Juni (Sonderöffnungstag, geöffnet von 14.00 bis 18.00 Uhr) wieder für Besucherinnen und Besucher von Mittwoch bis Sonntag von 12.00 bis 16.00 Uhr geöffnet. Voraussetzung für den Einlass ist ein negativer Corona-Test. Dieser darf nicht älter als maximal 24 Stunden sein. Alternativ ist auch ein unter Aufsicht des Betreibers durchgeführter Selbsttest oder PCR-Test ausreichend. Außerdem müssen sich die Besucher vorher online über die  Online-Registrierung der regy.me-App registrieren. Aufgrund der gültigen Abstandsregelungen können sich maximal 1.000 Personen zeitgleich im Wildpark aufhalten, somit sind die Tickets auch auf maximal 1.000 Stück beschränkt. Eine Anmeldung ist immer 7 Tage im Voraus möglich. Der Kiosk ist geschlossen, ebenso der Minigolfverleih. Das Tragen einer FFP2-Maske ist auf dem kompletten Wildparkgelände verpflichtend.

Lockerung für Einzelhandel & Dienstleitungen

  • In allen zulässigerweise geöffneten Ladengeschäften mit Kundenverkehr gelten nun die im Vergleich zur „Bundesnotbremse“ etwas milderen Kundenzahlbegrenzungen. Das bedeutet: Ein Kunde je 10 m² für die ersten 800 m² der Verkaufsfläche sowie zusätzlich ein Kunde je 20 m² für den 800 m² übersteigenden Teil der Verkaufsfläche. 
  • Die Öffnung von sonstigen Ladengeschäften mit Kundenverkehr ist im Rahmen von „Click and Meet“
    - für einzelne Kunden, 
    - nach vorheriger Terminbuchung,
    - für einen fest begrenzten Zeitraum,
    - unter Beachtung der Quote „ein Kunde pro 40 m² Verkaufsfläche“ erlaubt. Ein negativer Test ist nicht mehr erforderlich.
  • Körpernahe Dienstleistungen dürfen unter den bisher für die Frisöre geltenden Hygieneregeln öffnen; auch hier gibt es keine Testpflicht. Auch die Testpflicht für Frisöre und Fußpflegebetriebe fällt weg.

Öffnung von Schulen und Kindertagesstätten

  • Nach den Pfingstferien kann in allen Jahrgangsstufen Präsenzunterricht stattfinden, wenn eineinhalb Meter Mindestabstand eingehalten wird, ansonsten erfolgt Wechselunterricht. Die konkrete Entscheidung, ob Präsenz- oder Wechselunterricht stattfindet, obliegt der jeweiligen Einrichtung. Am Präsenzunterricht und an Präsenzphasen des Wechselunterrichts sowie an der Notbetreuung und Mittagsbetreuung dürfen nur Schülerinnen und Schüler teilnehmen, wenn sie sich zwei Mal wöchentlich einem Corona-Test unterziehen.
    Das gilt jedenfalls bei fortgesetztem Unterschreiten des Inzidenzwerts von 100. Die Stadtverwaltung geht aber davon aus, dass die Absicht der Staatsregierung, diese Regelung bis zu einem inzidenzwert von 165 anzuwenden, noch vor Ende der Pfingstferien in die 12. Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung aufgenommen wird. 
  • Kindertagesstätten und vergleichbare Tagesbetreuungseinrichtungen sind im Rahmen des eingeschränkten Regelbetriebs (Betreuung in festen Gruppen) geöffnet. 
    Außerschulische Bildung, Musik- und Fahrschulen wieder möglich
  • Diese Angebote können wieder stattfinden, wenn der Mindestabstand eingehalten werden kann. Maskenpflicht besteht grundsätzlich, auch am Platz.
  • Für Gesangs- und Instrumentalunterricht gilt, dass hier ein Mindestabstand von 2 m einzuhalten ist und besondere Maskenpflichten bestehen (Lehrkräfte müssen eine medizinische Maske tragen, Schüler eine FFP2-Maske – beides, soweit es die Art des Unterrichts zulässt).

Lockerung der nächtlichen Ausgangssperre und Kontaktbeschränkungen

  • Die nächtliche Ausgangssperre, die zuletzt im Stadtgebiet bereits ab 21:00 Uhr galt, entfällt vollständig.
  • Die Kontaktbeschränkungen werden gelockert. Der gemeinsame Aufenthalt im öffentlichen Raum, in privat genutzten Räumen und auf privat genutzten Grundstücken ist nun mit den Angehörigen des eigenen Hausstands sowie zusätzlich mit den Angehörigen eines weiteren Hausstands, solange dabei eine Gesamtzahl von insgesamt fünf Personen nicht überschritten wird, erlaubt. Kinder unter 14 Jahren bleiben unberücksichtigt.

Ausnahmen von der Testpflicht

Dem Nachweis eines negativen Testergebnisses stehen der Nachweis einer vollständigen Impfung und der Nachweis des Vorliegens einer vorherigen Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 gleich.
Ausgenommen von der Test- und Maskenpflicht sind gem. § 1 Abs. 3 der 12. BayIfSMV ferner Kinder bis zum sechsten Geburtstag.
Maskenpflicht und Alkoholverbot in der Innenstadt bleiben bestehen.

Mit einer weiteren Allgemeinverfügung wurden die Maskenpflicht und das Alkoholkonsumverbot in der Innenstadt verlängert. Danach gilt:

  • Im Innenstadtbereich von Schweinfurt gilt weiterhin während der Werktage von 10.00 bis 20.00 Uhr die Pflicht, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Folgende Straßen sind hier zu berücksichtigen: Spitalstraße, Kronengässchen, Georg-Wichtermann-Platz, Keßlergasse, Lange Zehntstraße ab/bis Einmündung Stepfgasse, Roßmarkt (bis zu den jeweiligen Einmündungen der Manggasse, Wolfsgasse, Jägersbrunnen und Hohe Brückengasse, Rückertstraße ab/bis Einmündung Burggasse.
  • Der Konsum von Alkohol ist auf allen öffentlichen Verkehrsflächen im Innenstadtbereich weiterhin ganztägig untersagt. Der Innenstadtbereich wird durch folgende öffentliche Straßen bzw. Grünanlagen begrenzt, wobei diese jeweils noch zum Innenstadtbereich zählen: Gutermann-Promenade bis zur Hahnenhügelbrücke (inklusive Grünflächen bis zum Mainufer), Landwehrstraße, Georg-Schäfer-Straße, Friedrich-Ebert-Straße, Niederwerrner Straße, Am Obertor, Fehrstraße, Am Oberen Marienbach, Paul-Rummert-Ring, Am Zollhof, Am Unteren Marienbach.

Die Allgemeinverfügungen der Stadt Schweinfurt treten ab Dienstag, 01. Juni 2021 in Kraft. Die übrigen Bestimmungen der 12. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung bleiben unberührt.

Vorschaubild: Karl-Josef Hildenbrand/dpa

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