Am frühen Mittwochmorgen (02. Dezember 2020) ist es zu einem folgenschweren Unfall auf der A6 im Landkreis Roth gekommen.

Der SUV mit fünf Insassen ist auf Höhe von Schwabach auf der A6 in Richtung Nürnberg unterwegs gewesen.

Update vom 02.12.2020, 11.45 Uhr: "Rettungsgasse war Katastrophe"

Bei einem Unfall auf der A6 wurden mehrere Menschen verletzt. Zwei Menschen befinden sich noch in Lebensgefahr, eine Frau starb noch an der Unfallfestelle. Wie Stefan Pfeiffer, Leiter der Verkehrspolizeiinspektion Feucht, gegenüber NEWS5 erklärt, war die Rettungsgasse eine Katastrophe: "Das sagen alle. Die Einsatzkräfte vor Ort schimpfen richtig. Die Leute sind nicht in der Lage eine Rettungsgasse zu bilden."

Sein Appell: "Lest bitte mal in der StVO nach, was eigentlich vorgeschrieben ist. Macht die Rettungsgasse nicht immer gleich zu, wenn ein Einsatzfahrzeug durchgefahren ist - wir versuchen sowieso euch so schnell wie möglich an der Unfallstelle vorbeizubringen - das wäre nett!"

Update vom 02.12.2020, 10.45 Uhr: Weitere Menschen schweben in Lebensgefahr

Am Mittwochmorgen (02.12.2020) ist ein SUV auf der A6 ins Schleudern geraten und anschließend von einem hinter ihm fahrenden VW gerammt worden. In dem SUV saßen laut Angaben des Polizeipräsidiums Mittelfranken fünf Menschen. Alle Insassen wurden verletzt, für eine 41-Jährige kam jede Hilfe zu spät. Sie verstarb noch an der Unfallstelle, heißt es weiter. 

Zwei weitere Insassen - ein Mann und eine Frau - schweben in Lebensgefahr. Auch der Fahrer des nachfolgenden VW wurde schwer verletzt. Seine Insassen kamen mit einem Schrecken davon. Die Autobahn war in Richtung Nürnberg für mehrere Stunden voll gesperrt, später konnte der Verkehr einspurig an der Unfallstelle vorbeigeführt werden. Es kam im Berufsverkehr zu einem erheblichen Rückstau. 

Erstmeldung vom 02.12.2020, 07.55 Uhr: Eine Person stirbt bei schwerem Verkehrsunfall

Aus bislang ungeklärter Ursache kam das Auto von der Straße ab, krachte gegen die Leitplanke und kam anschließend unbeleuchtet auf der Mittelspur zum Stehen. Ein nachfolgendes Auto konnte nicht mehr reagieren und fuhr mit hohem Tempo in die Seite des verunfallten Autos. 

Unfall auf A6: Für eine Person kommt jede Hilfe zu spät

Auf Nachfrage von inFranken.de beim Polizeipräsidium Mittelfranken heißt es, dass bei dem Unfall zwei Menschen schwer verletzt wurden. Für eine weitere Person kam jede Hilfe zu spät - sie starb noch vor Ort. Insgesamt befanden sich laut NEWS5 acht Personen in den beiden Unfallwagen. 

Die A6 war für längere Zeit komplett gesperrt.