Ein mit rund 23 Tonnen Autobatterien beladender Sattelzug war gegen 17:30 Uhr auf der B2 in Fahrtrichtung Nürnberg unterwegs. Nach aktuellem Ermittlungsstand brachte der Fahrer sein Fahrzeuggespann aufgrund einer Warnmeldung des Bordcomputers zwischen den Anschlussstellen der Rother Ortsteile Untersteinbach und Kiliansdorf auf dem Seitenstreifen zum Stehen. Kurz darauf rammte ein weiterer Lkw den auf dem Seitenstreifen stehenden Sattelzug, kam von der Fahrbahn ab und blieb anschließend im Straßengraben stecken.

Die Fahrer beider Lkw blieben bei dem Unfall unverletzt. Allerdings entstand durch die Kollision der beiden Lkw ein Sachschaden von schätzungsweise 75.000 Euro. Beide Fahrzeuge konnten ihre Fahrt aufgrund der starken Beschädigungen nicht mehr fortsetzen und mussten abgeschleppt werden. Zudem hatte insbesondere der auffahrende Lkw Teile seiner Ladung (Briefe und Pakete) verloren. Vor der Bergung der Fahrzeuge mussten die tonnenschweren Ladungen vor Ort geborgen bzw. abgeladen werden. Dies führte zu einer mehrere Stunden andauernden Sperrung der B2 in Fahrtrichtung Nürnberg. Erst um kurz nach 23:30 Uhr konnte die Fahrbahn wieder freigegeben werden.

Die Unfallaufnahme führten Beamte der Verkehrspolizeiinspektion Feucht durch. Unterstützt wurde die Polizei von Einsatzkräften der Freiwilligen Feuerwehren aus Röttenbach, Georgensgmünd und Kiliansdorf sowie dem THW Roth. Weshalb der Sattelzug auf dem Seitenstreifen anhielt und der zweite Lkw diesen kurz darauf dort rammte ist nun Gegenstand der polizeilichen Unfallermittlungen.

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