Gegen 16.45 Uhr war eine Mitteilung bei der örtlichen Dienststelle eingegangen, wonach zwei südländisch aussehende Männer gerade in einem Geschäft in der Hohnstraße versucht hätten, einen Bündel 50-Euro-Scheine mit betrügerischem Hintergrund zu wechseln. Dabei hätten die Männer offenbar sehr geschickt mit entsprechenden Ablenkungsversuchen agiert. Allerdings war die Angestellte auf die Masche nicht hereingefallen. Das Duo hatte daraufhin das Geschäft wieder verlassen. Dank der guten Beschreibung der Verdächtigen konnten Zivilkräfte nur gut 20 Minuten später die beiden mutmaßlichen Betrüger vorläufig festnehmen.

Die Männer wurden zur Dienststelle gebracht, wo inzwischen auch bekannt geworden war, dass es die Beschuldigten in insgesamt drei Geschäften erfolglos mit ihrer Wechselfallenmasche versucht hatten.
Die Tatverdächtigen, bei denen im Pkw zahlreiche 50-Euro-Scheine gefunden wurden, die für den Wechselfallenbetrug typisch zu einem Bündel gefaltet waren, kamen anschließend in Absprache mit der Staatsanwaltschaft wieder auf freien Fuß. Gegen die Männer, von denen einer in Nürnberg und der andere in Kanada lebt, läuft nun ein Verfahren wegen versuchten Betrugs.