Im Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion Mellrichstadt konnte ein Umweltdelikt aufgeklärt werden, welches bereits Ende August zur Anzeige gebracht wurde.

Wie die Polizei mitteilt, hatte ein zunächst unbekannter Täter hatte rund acht Kubikmeter Sperrmüll im Wald entsorgt.

Aufgrund der Menge des Mülls ergab sich der Verdacht, dass der Täter den Sperrmüll mit einem Lkw im Wald entsorgt haben musste. Die umfangreichen Ermittlungen des Umweltsachbearbeiters der Polizei bestätigten nunmehr diese Annahme.

Bereits vor der Täterermittlung hatte das Landratsamt Rhön-Grabfeld mit der Bergung und Entsorgung des Mülls begonnen. Wegen der großen Menge kam dabei auch ein Bagger zum Einsatz. Mittlerweile wurde etwa die Hälfte der unschönen Hinterlassenschaft entfernt.

Dem 33-jährigen Umweltfrevler, der aus einer Landkreisgemeinde stammt, wurde die Möglichkeit eingeräumt, den Rest selbst aufzuladen und der geordneten Entsorgung zuzuführen. Die bisher für die Entsorgung angefallen Kosten werden ihm allerdings in Rechnung gestellt.

Darüber hinaus wird gegen ihn eine Anzeige nach dem Kreislaufwirtschaftsgesetz gefertigt. Unter dem Strich dürften die nun auf den Täter zukommenden Kosten um ein Vielfaches höher sein, als der Preis für die reguläre Entsorgung.

Ein Großteil der Gegenstände hätte bei einer Anmeldung zum Sperrmüll kostenlos entsorgt werden können! rowa