Ein 14-Jähriger hat sich beim Gassi gehen mit seinem Hund im Wald verlaufen und dadurch in Unterfranken eine größere Suchaktion an Heiligabend ausgelöst. Der Bub hatte die Rettungsleitstelle selbst über sein Handy verständigt. Er habe allerdings wegen des schlechten Funknetzes in dem ausgedehnten Waldgebiet zwischen Nordheim und Neustädtles (Landkreis Rhön-Grabfeld) nicht geortet werden können, berichtete ein Polizeisprecher am Donnerstag.

Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt und Schneeregen machten sich rund 30 Einsatzkräfte der Feuerwehr sowie der Bergwacht auf die Suche nach dem Jungen und seinem Hund. Auch Jagdpächter beteiligten sich daran. Nach rund einer Stunde wurde der junge Mann gefunden und konnte seinen Eltern übergeben werden. Er blieb unverletzt.

In diesem Zusammenhang sehr interessant: Die mobile Netzqualität lässt in Teilen der Republik stark zu wünschen übrig. Ein Blick auf die fränkischen Regionen verrät, wo Nachholbedarf besteht. So schneidet Franken im Bayern-Vergleich ab.