Die 86-jährige Bewohnerin brachten zwei Helfer am Donnerstagnachmittag rechtzeitig ins Freie. Die Rentnerin und einer der Helfer erlitten eine Rauchgasvergiftung. Sie wurden zur Behandlung in ein Krankenhaus eingeliefert. Ein Zeuge hatte den Brand in dem Haus in der Goethestraße um 15 Uhr entdeckt und die Notrufnummer gewählt. In der Folge rückten die Feuerwehren aus Alzenau und Kälberau mit einem Großaufgebot an. Als Polizei und Löschmannschaften eintrafen, drang bereits dichter Rauch aus den Fenstern des Mehrfamilienhauses. Die allein lebende Rentnerin, in deren Wohnung das Feuer ausgebrochen war, halfen zwei Bewohner des Anwesens ins Freie. Die Seniorin hatte eine Rauchgasvergiftung erlitten. Die Frau wurde vor Ort medizinisch versorgt und vom Rettungsdienst ins Kreiskrankenhaus Wasserlos gebracht. Auch einer der Helfer wurde in ein eine Klinik eingeliefert, weil auch bei ihm der Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung bestand.
Die übrigen Bewohner des Hauses kamen alle rechtzeitig nach draußen.

Die Feuerwehrleute drangen unter schwerem Atemschutz in die brennende Wohnung ein, wobei ihnen bereits im Flur die Flammen entgegen schlugen. Trotzdem hatten die Löschmannschaften den Brand relativ schnell unter Kontrolle. Vor allem die Küche war schwer in Mitleidenschaft gezogen worden. Auch in den übrigen Räumen sowie in der darüber liegenden Wohnung entstand durch Rauch und Ruß laut Polizei ein hoher Sachschaden. Insgesamt liegt der Schaden bei bis zu 50.000 Euro. Nachdem die zweite Wohnung momentan nicht bewohnbar ist, werden die Bewohner von Mitarbeitern der Stadt Alzenau versorgt.

Die Ermittlungen haben inzwischen Beamte der Kriminalpolizei Aschaffenburg aufgenommen. Bisher ist die Brandursache noch unbekannt.