Eine Alternative zum Rasen ist eine artenreiche Blumenwiese in einem Teil des Gartens der weniger betreten wird.

Dieser Lebensraum ist für zahlreiche Tiere und Pflanzen in den letzten Jahren immer seltener geworden. Bei einer Blumenwiese genügt eine zwei- bis dreimalige Mahd. Wichtig ist dabei, dass eine Abmagerung des Bodens erfolgt. Je weniger Nährstoffe noch vorhanden sind, umso mehr Blumen können sich entwickeln.

Bei der Begrünung der Fläche kann man mit Samenständen von Wildpflanzen nachhelfen. Es gibt auch fertige Saaten für eine Blumenwiese. Oft aber verschwinden viele Pflanzen aus dieser Mischung wieder, wenn die Verhältnisse vor Ort nicht stimmen. Das ist aber kein Beinbruch, da sich ohnehin nur diejenigen Arten durchsetzen, die standortgerecht sind.