Im Garten kann man Meerrettich den ganzen Winter ernten, wenn der Boden frostfrei bleibt oder mit Stroh oder Laub abgedeckt ist. Um optimal zu gedeihen, benötigt die robuste Pflanze tiefgründigen und sandigen Boden. Frisch geriebener Meerrettich ist eine gute Waffe gegen Erkältungskrankheiten. Die geraspelte scharfe Wurzel desinfiziert den Mund- und Rachenraum. Sie schlägt vielen Viren und Bakterien ein Schnippchen. Außerdem regt Meerrettich das Immunsystem an und tut dem Magen gut. Um etwas von der Schärfe zu nehmen, vermischt man den geraspelten Meerrettich mit etwas geriebenen Äpfeln und Joghurt. Mit kleinen Mengen kann man Salate und Saucen würzen.

Gefrorenes Erntegut sollte man nicht anfassen, da es sonst leicht minderwertig wird. Dann gilt es, lieber abzuwarten, bis wieder mildere Tage kommen.

Vom Winterspinat können laufend Blätter abgeschnitten werden kommen. Die Pflanzen sollten aber nicht mit Wurzel aus dem Boden kommen, da im Frühjahr, nach einem einigermaßen milden Winter, noch ein neuer Austrieb möglich ist.

Schwarzwurzeln lassen sich leichter ernten, wenn längs zur Reihe ein Graben ausgehoben wird. Dann werden sie mit der Grabgabel einfach weggedrückt. So lassen sich die Wurzeln leicht und ohne Beschädigung herausnehmen.

Der Granatapfel kann bis zu zehn Grad minus vertragen. Es ist die frostresistenteste Kübelpflanze aus wärmeren Ländern. Ein leichter Frost fördert sogar die Ausreife des Holzes. Als Kübelpflanze, die Laub abwirft, kommt sie im Winter mit wenig Licht aus. So können sie auch in Garagen oder Scheunen überwintern. Wenn die Temperaturen hier aber unter zehn Grad minus sinken sollten, müssen sie in dieser Zeit vorübergehend in einen geschützten Raum. Je später der Granatapfel eingewintert wird und je früher er wieder ins Freie kommen kann, umso besser ist das für ihn.