Wenn der Sommer dem Ende entgegen geht und die Beete nach und nach frei werden, kommt die Zeit des unkomplizierten Feldsalates. Die beste Zeit für die Aussaat im Freiland ist von Anfang August bis Mitte September. In günstigen Lagen kann bis Anfang Oktober gesät werden. Im unbeheizten Gewächshaus oder Frühbeetkasten ist es sogar bis Ende Oktober noch möglich.

Nur echter und falscher Mehltau können einen Ernteerfolg schmälern. Deshalb sollten winterharte und mehltauresistente Sorten wie Elan, Vit und Favor, genommen werden. Die letztgenannte Sorte eignet sich sogar für den Ganzjahresanbau.

Feldsalat kann nach fast allen Vorfrüchten gesät werden. Er zählt zu den Schwachzehrern. Allerdings sollten Beetflächen gemieden werden, auf dem vorher schon Salat oder Feldsalat angebaut wurde. Auf eine Düngung ist wegen der Salzempfindlichkeit unbedingt zu verzichten. Feldsalatpflanzen wachsen auf schweren Böden schlecht. Deshalb erhöht eine Tiefenlockerung des Bodens von 20 Zentimetern den Ernteerfolg.

Der Feldsalat wird in einem Reihenabstand von mindestens zehn bis fünfzehn Zentimetern gesät. Sind die Abstände zu eng, schießen vor allem die großwüchsigen Sorten zu sehr in die Länge und werden gelb. Der Samen keimt nur in der Dunkelheit und sollte deshalb entsprechend sorgfältig circa 1,5 cm Zentimeter mit Erde abgedeckt werden. Feldsalat wird am besten in Sätzen alle zehn bis 14 Tage gesät.