Für eine Kräuterschnecke werden spiralförmig lagerhaftige Natursteine wie bei einer Trockenmauer aufgeschichtet. Besonders für Pflanzen, die Wärme lieben wie Thymian, Salbei, Ysop oder Rosmarin, ist eine solche Einrichtung ideal.

Nach oben kommen die Exemplare, die Trockenheit vertragen. Weiter unten, wo der Boden etwas nahrhafter werden soll, sind dann wiederum andere Pflanzen wie Petersilie oder Schnittlauch zu setzen. Am Fuß der Kräuterstrecke kann man noch einen kleinen Miniteich anlegen, in den dann die Heilpflanzen hinein kommen, die Feuchtigkeit lieben. Es werden bei der Herstellung praktisch verschiedene Wuchszonen aufgebaut. Die Kräuterschnecke sollte immer an einer besonnten und gut zu erreichenden Stelle liegen. Die Hohlräume zwischen den Steinen sind Lebensraum für Eidechsen, Erdhummeln, Laufkäfer und viele andere Tiere, die für das ökologische Gleichgewicht notwendig sind. Eine Höhe von ca. 1.10 Meter und eine Breite von gut drei Metern reichen bei einer Kräuterschnecke aus.

Tee aus frischen Kräutern

Leider sind sehr viele Menschen der Meinung, dass man nur aus getrockneten Kräutern einen Tee machen kann. Er lässt sich auch aus frischen Blättern herstellen. Zurzeit stehen u. a. Brennnesseln, Pfefferminze, Zitronenmelisse und Frauenmantel im Garten zur Verfügung. Die Blätter werden mit einer Schere klein geschnitten, damit sich die Wirkung erhöht. Dann wird mit kochendem Wasser übergossen.