Das ist vor allem bei Lehmböden wichtig. Dies wussten die Bäuerinnen schon vor langer Zeit. Sie legten im Gemüsegarten deshalb "Beetla" an. Die Pflanzen dankten dies im hohen Maße mit einem gesunden und kräftigen Wachstum. Sie trocknen zudem nach einem Regen durch die Erhöhung viel schneller ab und sind somit weniger anfällig für Pilzkrankheiten.

Wenn die Reihen jeweils mit verschieden Pflanzen angebaut werden, entsteht eine Mischkultur, die sich gegenseitig positiv beeinflussen. Hier können sich trichterförmig wachsende Gemüsearten mit breit werdenden abwechseln, die den Boden beschatten und vor brennender Sonne schützen. Da zwischen den Dämmen gelaufen werden muss, bleibt auf diesen die Erde locker und auch feucht.

Der Boden ist zwar abgetrocknet und durch die Einwirkung des Frostes im Winter wunderbar krümelig geworden, aber zum Aussäen ist er noch zu kalt. Besonders die kühlen Nächte machen den Pflanzen noch zu schaffen. Auf keinen Fall ist der Boden jetzt umzugraben. Es reicht ein oberflächliches Lockern mit dem Krail oder Kultivator. Die Bodenschichten bleiben somit erhalten. Die Flächen unter Beerensträuchern und auch zwischen Stauden dürfen höchstens flach gehackt werden.

Sonst werden die vielen Saugwurzeln verletzt, da diese hauptsächlich direkt unter der Erdoberfläche wachsen. Besonders empfindlich gegen Bodenbearbeitung sind Himbeeren. Sehr dankbar aber sind Beerensträuchern für ein späteres Mulchen mit einer fortlaufenden dünnen Schicht aus Rasenschnitt. So bleibt die Feuchtigkeit im Boden und es findet durch die Umsetzung der organischen Masse mithilfe vom Regenwurm und durch die Mikrolebewesen eine optimale Düngung statt.