Für die anderen gilt es, dass die Samenkörner frei von Fruchtfleisch sind, ganz frisch oder schonend bei Zimmertemperatur getrocknet wurden. Wenn die Kerne vor der Aussaat für zwei Tage in den Kühlschrank gelegt werden, hilft man ihnen, die Keimruhe zu brechen.

Die Samen sollten ein bis zwei Zentimeter tief vereinzelnd in Töpfe mit Aussaaterde gesteckt werden. Um die Luftfeuchtigkeit zu erhöhen, können die Töpfe mit einer durchsichtigen Folie abgedeckt werden. Auch das Einstellen in einen größeren Plastikbeutel, der oben locker und luftdurchlässig zugebunden wird, ist möglich. So entsteht ein Minigewächshaus.

Nach ca. drei bis sechs Wochen stoßen die Keimlinge ans Licht. Sobald die Pflänzchen sieben bis zehn Zentimeter groß sind, müssen sie in ein anderes Gefäß mit neuer Erde. Die Blumenerde kann mit Tongranulat oder Perlite verbessert werden. Bei einer möglichst hellen und kühlen Überwinterung tragen die Zitrusfrüchte nach einigen Jahren.

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