Bei Rucola können ständig Nachsaaten bis Mitte September stattfinden. Das Stecken der Knoblauchzehen erfolgt üblicherweise im September und Oktober. Auch die Winterzwiebeln werden im Herbst vermehrt.

Der anspruchslose Winterportulak ist ein idealer Lückenfüller im Freien und für das Gewächshaus. Die Aussaat erfolgt ab Juli bis Ende August oder im Oktober. Sobald sich die ersten, zirka fünf Zentimeter langen Triebspitze zeigen, werden sie abgeschnitten. Dadurch verzweigt sich die Pflanze besser und kann dann neu geerntet werden.

Die Portulakblättchen werden zerschnitten und frisch für gemischte Salate verwendet. Portulak-Knospen können, ebenso wie die Blüten der Kapuzinerkresse, auch als "Falsche Kapern " in eine Salz-Essig-Mischung eingelegt werden. Portulak ist reich an Vitamin C, Vitamin A. und Omega-3-Fettsäuren und stärkt damit unser Herz-Kreislauf-System. Zu dem hat Portulak einen hohen Mineralstoffgehalt. Leider ist diese robuste und leicht anzubauende Pflanze etwas in Vergessenheit geraten.

Tomaten, Gurken und Paprika werden von den Großgärtnereien heute zum größten Teil in Nährlösung gezogen, die Wurzeln sehen keine Erde mehr. Der Geschmack der Produkte ist dann auch entsprechend fade. Viele Menschen kennen gar nicht mehr das Aroma von eigenen Früchten aus dem Garten oder von Gärtnereien, die ihre Pflanzen noch in Erde kultivieren und dabei mit Kompost oder Pferdemist düngen. Wenn man solche Einkaufsquellen hat, sollte man sie nutzen und auch unterstützen. Vor allen Dingen dienen solche Produkte der eigenen Gesundheit.

Schlangengurken dürfen im Gewächshaus keinen Zug bekommen. Sie lieben die schwülwarme und feuchte Luft. Zugluft ist hier der Hauptgrund für den Befall der Roten Spinne. Bei Tomaten ist das wiederum ganz anders. Diese mögen es luftiger.