Bei der Bepflanzung eines Gartens mit Bäumen und Sträuchern sollte man sich vor einer zu großen Überladung hüten. Leider wird erfahrungsgemäß mit hohen Kosten viel zu dicht gepflanzt. Dies behindert eine gute Entwicklung der einzelnen Exemplare. Ein gut gepflanzter Garten sieht am Anfang noch dürftig aus. Er wird dann im Laufe der Zeit immer schöner. Der umgekehrte Fall tritt bei einer zu dichten Bepflanzung ein. Außerdem hat man hier viel weniger Spielraum der nachträglichen Gestaltung.


Immergrüne haben nun Durst

Immergrüne Gehölze wie zum Beispiel der Buchsbaum, Rhododendron, Eiben und Kirschlorbeer sollte man gießen, da diese durch den wenigen Niederschlag in den letzten Monaten trocken sind. Was es bis jetzt geregnet hat ist kaum zum Boden vorgedrungen, da die meiste Feuchtigkeit in den Blättern oder Nadeln der Immergrünen hängen blieb. Auch im Winter haben diese Gehölze Wasser verdunstet und sind jetzt durstig.

Sobald wie möglich, sollten Baumscheiben von Obstgehölzen mit Mulchmaterial versehen werden. Hierzu eignet sich besonders Rasenschnitt oder Gras, welches beim Mähen mit der Sense oder Rasenmäher anfällt. Durch diese Maßnahme wird der Boden offen gehalten, das Bodenleben angeregt, der Humusgehalt erhöht und vor Allem die Feuchtigkeit gespeichert. Gerade kleine Bäume mit wenig Wurzelwachstum sind für eine Mulchschicht dankbar. Das gleiche gilt aber auch für Beerensträucher. Bei einer genügenden Zufuhr von organischem Material wie Rasenschnitt ist eine zusätzliche Düngung überflüssig, da die Rotte sehr viele Nährstoffe wieder freigesetzt. Es kann sogar bei einem Zuviel zu einer Überdüngung kommen. Der Stamm sollte aber immer frei bleiben. Bei einem Hobbygärtner, der biologisch denkt, fallen im Garten keinerlei organische "Abfälle" an. Diese verbleiben im Kreislauf von Werden und Vergehen.

Auch Pflanzen haben Vorlieben

Viele Pflanzen haben eine Vorliebe für ein bestimmtes Bodensubstrat. So wachen Rosen besser im Lehmboden und Rettiche im sandigen Substrat. Im Garten lohnt es sich auf relativ kleiner Fläche den Boden mit dem fehlenden Sand oder Lehm aufzubessern. So kann auch ein Zuschlag von Bentonit "leichte" Böden "schwerer" machen.