Obst und Gemüse werden haltbar durch richtige Lagerung, Einwecken, Saftgewinnung oder Trocknen. Die Haltbarmachung von eigenen Früchten liegt bei vielen Gartenbesitzern wieder im Trend. Selbstkonserviertes versüßt aber nicht nur unseren Alltag. Es lassen sich daraus auch wunderschöne Geschenke machen. Solche kleine Mitbringsel sind immer ein Zeichen von Kreativität und einer guten Einstellung zur Umwelt. Sie sind deshalb in unserer schnelllebigen Welt besonders beliebt. So ist das Haltbarmachen heute nicht nur für schlechtere Zeiten im Winter vorgesehen. Was zählt ist auch das Besondere wie z.B. bestimmte Obstarten oder die eigene individuelle Zusammenstellung der Gewürze. Man weiß vor allem, woher die Produkte kommen und wie sie angebaut wurden. Das macht sie so wertvoll.

Frühmöhren werden im Laufe des Sommers nach Bedarf geerntet und frisch verzehrt. Sie eignet sich nicht zum Einlagern. Lagermöhren dagegen sollte man so lange wie möglich auf dem Beet lassen. Zu früh geerntete, unausgereifte Früchte neigen auf dem Lager zum Welken und zur Fäulnis. Mit dem Erntebeginn ist abzuwarten, bis sich einige sonnige Tage einstellen. Pflanzen und Boden sollen trocken sein.

Wer im Frühjahr an seinen Obstbäumen zu viel herum geschnitten hat, der hat damit junge Triebe ohne Ende erzeugt. Für den Baum ist es schwer, diese auch gut zu ernähren. Da bleibt für die Früchte nicht mehr viel übrig, die jetzt massenweise frühzeitig herunter fallen. So werden die Äpfel an den stark geschnittenen Bäumen auch leichter stippig, da sie an Kalziummangel leiden.

Viele Gartenbesitzer haben Blutpflaumen in ihrem Garten. Die meisten wissen aber nicht, dass es sich bei den runden dunkelroten Früchten, die jetzt heranreift sind, um ein schmackhaftes Obst handelt. Das gleiche gilt auch für die Kirschpflaumen, die oft verwildert in Hecken stehen. So verderben Jahr zu Jahr viele wertvolle Früchte, während Pflaumen von oft schlechterer Qualität im Supermarkt gekauft werden. Übrigens, die Blutpflaume ist ein Ableger an der Kirschpflaume. Es gibt sie auch als Zwergform hin einer Höhe von 1,50 Metern.

Tomaten, Gurken und Paprika, werden von den Großgärtnereien heute zum größten Teil in Nährlösung gezogen. Die Wurzeln sehen keine Erde mehr. Der Geschmack der Produkte ist dann auch entsprechend fade. Viele Menschen kennen gar nicht mehr das Aroma von eigenen Früchten aus dem Garten oder von Gärtnerei, die auch noch in Erde ihre Pflanzen kultivieren und dabei mit Kompost oder Pferdemist düngen. Wenn man solche Einkaufsquellen hat, sollte man sie nutzen und auch unterstützen. Vor allen Dingen dienen solche Produkte der eigenen Gesundheit.

Im Garten muss nicht immer alles in der Reihe und Glied stehen. Wenn man nach dem Ernten immer wieder neu anpflanzt oder aussät, ergibt sich automatisch eine Mischkultur. Dadurch wird der Boden nicht einseitig ausgelaugt und Schädlinge werden zudem abgewehrt. Ein unbedeckter Boden sollte nach Möglichkeit im Gemüsegarten vermieden werden. So etwas gibt es in der Natur auch nicht. Hier werden freie Flächen gleich mit Pionierpflanzen(Unkraut) wieder geschlossen. Später kann dann eine Gründüngung angesät werden. Auch Blumen zwischen Gemüsepflanzen beleben und sind eine Bereicherung.