Ein biologischer Garten zeichnet sich durch eine besondere Artenvielfalt aus. Monokulturen sind nach Möglichkeit zu vermeiden. Man sollte ein sogenanntes biologisches Gleichgewicht anstreben.


Wichtig für den biologischen Garten: Keine Chemie

Das oberste Gebot ist, keine chemischen Schädlingsbekämpfungsmittel anzuwenden. Auch auf treibenden Stickstoff ist zu verzichten. Letzterer lässt die Pflanzen weich und anfällig werden.
Um eine Überdüngung auch mit anderen Nährstoffen zu vermeiden, sollte am Anfang des biologischen Gärtnerns eine Bodenprobe stehen. Dabei stellt sich meist heraus, dass der Hausgarten vor allem mit Phosphor und Kali überdüngt sind.

Bei Starkzehrern wie Kohl und Tomaten kann man eventuell bei Stickstoffmangel mit Hornmehl nachhelfen. Alle Schmetterlingsblütler, wie Bohnen und Erbsen, haben die Möglichkeit über Knöllchenbakterien an ihren Wurzeln Luftstickstoff zu binden und gehören deshalb zu den Schwachzehrern.


Manche Pflanzen vertragen sich, andere nicht

Im Gemüsegarten ist unbedingt auf den Fruchtwechsel zu achten. So muss beim Kohlanbau vier Jahre gewartet werden, um die Kohlhernie, eine Pflanzenkrankheit, zu bekämpfen.

Es gibt viele Pflanzen, die sich untereinander nicht riechen können. Andere wieder passen sehr gut zusammen. Das klassische Beispiel einer Mischkultur sind Möhren und Zwiebeln. Vorbeugend gegen Pilzerkrankungen wirken Knoblauch und Schnittlauch. Wenn zum Beispiel Kapuzinerkresse auf die Baumscheiben ausgesät wird, sollen die Blutläuse fern bleiben.