Im Februar beginnen die Märzenbecher zu blühen. Sie wachsen im Gegensatz zu Schneeglöckchen mehr an feuchteren Standorten. Märzenbecher sind leicht an den grünen Blattspitzen der Blüten zu erkennen. Außerdem sind sie etwas größer als Schneeglöckchen. Unter Bäumen und Sträuchern fühlen sich beide Arten am wohlsten.

Märzenbecher und Schneeglöckchen benötigen eine schützende Laubdecke, sonst verschwinden sie mit der Zeit wieder. Das Verpflanzen kann kurz nach der Blüte erfolgen. Dabei muss versucht werden, möglichst viel Erde an den Wurzeln zu lassen. Gesteckt werden die Kleinzwiebeln im Herbst. Einmal eingepflanzt, verbreiten sich Märzenbecher ganz von selbst im Garten. Man sollte sie nur ungestört lassen.

Märzenbecher können wie Schneeglöckchen und Winterlinge ganze Blütenteppiche bilden. Die Laubblätter ziehen im Sommer ein und verschwinden dann ganz. Die Blumen, die im ausgehenden Winter erblühen, stehen Insekten wie Hummeln, Honig- und Wildbienen leider nicht mehr zur Verfügung.