Die Igel erwachen jetzt aus dem Winterschlaf und gehen auf Nahrungssuche. Unbedingt brauchen unsere stacheligen Gartenbewohner neben der Nahrung, welche vorwiegend aus Insekten, Regenwürmer und Schnecken besteht, ein reich strukturiertes und ökologisches Umfeld.

Dabei ist ein Reisighaufen zum Verstecken und zur Aufzucht der Jungen lebensnotwendig. Besonders das Laub unter Bäumen und Sträuchern sollte da, wo es möglich ist, liegen bleiben. Darunter findet der Igel reichlich Nahrung. Ein steriler Garten wird gemieden.

Bei einer Einzäunung aus dichtem Maschendraht sollte ein Durchschlupf geschaffen werden, da der Igel ein großes Umfeld zum Überleben benötigt. Es kann sogar passieren, dass der Igel in den Maschen hängenbleibt und nicht mehr vor und rückwärts kommt. Das führt dann zum Hungertod.