Im Vergleich zu den letzten Jahren ist die Natur in diesem Jahr viel weiter in der Entwicklung zurück. Den Pflanzen und Tieren bekommt aber ein normaler Winter am besten, da sie darauf voll eingestellt sind. Ein zu mildes Wetter kann den Rhythmus völlig durcheinander bringen.

Die allgemeine Klimaerwärmung tut unseren Pflanzen deshalb nicht gut. Auch Winterschläfer wie Igel mögen nicht zuviel Wärme in der entsprechenden Jahreszeit. Sie wissen dann oft nicht, wie sie sich verhalten sollen.

Der Frost setzte heuer schon relativ früh ein. So konnten Gehölze besser ausreifen und sich auf den Winter einstellen. Das frostige und trübe Wetter brachte aber keinen nennenswerten Niederschlag. So ist der Boden in tieferen Schichten noch völlig trocken. Damit Bäume aber heiße Sommer gut überstehen können ist die Bildung einer Grundfeuchte im Erdreich sehr wichtig.

Das geschieht am leichtesten im Winter, da um diese Zeit nur eine geringe Verdunstung besteht. Das Wasserdefizit ließ heuer Äpfel und Birnen im Frühherbst schon teilweise am Baum faulen und setzte zudem die Lagerfähigkeit der Früchte stark herab.