Die grimmige Kälte macht Zimmerpflanzen um diese Zeit nichts aus, da sich die Pflanzen noch in der absoluten Winterruhe befinden. Die Empfindlichkeit gegen Frost nimmt aber im Spätwinter und Frühling immer mehr zu. So reichen Ende April Anfang Mai nur wenige Grade unter Null, um großen Schaden zu verursachen.

Die gefährliche Zeit gegenüber Frost beginnt erst so langsam mit dem Saftanstieg Mitte Februar und Anfang März. Der eigentliche Winterschutz wird erst ab der Zeit wichtig, wenn tagsüber die Sonne immer stärker wird und auch länger scheint und es dazu nachts, oder auch am Tage friert. Dann kann es zum Austrocknen besonnter Pflanzenteile kommen.

In der Fachsprache der Gärtner heißt dieser Schaden deshalb Frosttrocknis. Am einfachsten geht der Schutz bei empfindlichen Pflanzen wie Rosen durch das Beschatten mit Fichtenreisig. Die Zweige vom Christbaum können so wertvolle Dienste leisten.