Schwarze Johannisbeeren sollten in keinem Garten fehlen. Eine gute, frühe Sorte ist Bona, die mit sehr großen und mild schmeckenden Beeren begeistert. Als besonders robust gegen Mehltau und Gallmilben hat sich die mittelfrühe Sorte Titania bewährt, deren Früchte sich hervorragend verarbeiten lassen. Als späte Sorte eignet sich Ometa. So hat man eine sehr lange Zeitspanne, die sehr gesunden Früchte direkt vom Strauch ernten zu können.

Johannisbeeren benötigen einen offenen und nährstoffreichen Boden sowie einen sonnigen oder auch halbschattigen Standort. Und auch ein fortlaufendes Mulchen des Bodens mit Rasenschnitt bekommt den Johannisbeersträuchern besonders gut.


Löffelkraut als bewährter Vitaminlieferant

Löffelkraut gehört zu den wenigen Pflanzen, die im Winter geerntet werden können. Vor allem bei mildem Wetter ist dies möglich. Die Blätter sind reich an Vitaminen. Noch vor wenigen Jahrhunderten war dieses Gewürzkraut fast in allen Gärten vorhanden.

Die Blätter können vom Spätherbst bis zum Frühjahr geerntet werden. Das Löffelkraut galt als gutes Mittel gegen Vitaminmangel und würzt geschmacklose Speisen besonders intensiv. Die nützlichen Pflanzen sind eigentlich im Norden Europas beheimatet und lieben feuchten Stand und Halbschatten. Löffelkraut ist zweijährig und kann sich immer wieder selbst im Garten aussäen.