Durch die richtige Gestaltung wird der Garten auch pflegeleicht. Man sollte aber nicht nur an die Zierde denken, sondern auch an den Nutzen. Bauerngärten können dazu ein Vorbild sein. Obstbäume, Beerensträucher, Gewürzkräuter und Gemüsebeete, fördern die Gesundheit und entlasten die Haushaltskasse. Dafür sollten übergroßen Flächen von englischen Zierrasen und die Anzahl der Ziergehölzen verringert werden.

Frostschutz

Wenn es in den nächsten Wochen sehr kalt werden sollte, ist es vorteilhaft, Feldsalat und Winterspinat mit einem Vlies abzudecken. Dies ermöglicht sogar die Ernte bei Schnee. Die Salatrauke (Rukola) kann im Boden verbleiben, da sie bei einem nicht zu sehr strengen Winter im Frühjahr wieder austreibt und dann gleich frischen Salat bildet. Ein Frostschutz mit Laub ist auf jeden Fall vorteilhaft.

Kopfsalat, Kohlrabi und Blumenkohl vertragen keinen oder nur kurzen Frost. Sie sollten noch vor den ersten Kälteeinbruch geerntet werden. Weißkohl, Rotkohl und Wirsing dürfen noch auf den Beeten verbleiben. Sie überstehen problemlos leichte Minusgrade.

Rosenkohl kann über den Winter bis in den Frühling hinein ohne besondere Schutzmaßnahmen im Garten verbleiben. Die bis zu einem Meter hoch werdenden Pflanzen liefern viele Röschen in bester Qualität. Rosenkohl liebt den Winter. Wenn es kalt wird, kommt der richtige Geschmack. Die Minikohlköpfe haben besonders viele Mineralstoffe und Vitamine.

Lagerung

Kürbisse lieben einen kühlen und trockenen Keller oder einen nicht bewohnten, unbeheizten und frostfreien Raum. Das gleiche gilt für die Nüsse. Feuchte Keller sind für beide Früchte ungeeignet.

Nur gesunde und makellose Möhren sollten zum Einlagern genommen werden. Auch dürfen vorher nicht gewaschen werden. Lediglich die anhaften die Ernte ist grob mit den Händen zu reinigen. Eine Bürste sollte dabei nicht genommen werden. Gewaschene Möhren sind anfällig für Pilze und faulen leicht.