Das Wachstum der Pflanzen war bis jetzt optimal. Der Regen kam zur rechten Zeit und auch an Wärme fehlte es nicht. Hier finden Sie Tipps, um den passenden Zeitpunkt zum Anbauen neuer Pflanzen zu finden:


Spätsommer ist der passende Zeitpunkt zum Pflanzen der Bart-Iris

Im Spätsommer, wenn die größte Hitze vorbei ist, kann die Bart-Iris verpflanzt werden. Es ist der optimale Zeitpunkt für die Teilung der Iris-Rhizome.

Mit einer Grabgabel wird der alte Wurzelstock vorsichtig angehoben. Mit dem Messer kann man so Teile abschneiden. Die noch anhaftenden Blätter werden um die Hälfte eingekürzt. Die Wurzelstücke kommen ganz flach in den Boden und brauchen nur eine dünne Bedeckung mit Erde. Die Bartiris dürfen aber später nicht im Schatten anderer Pflanzen stehen.


Herbstblüher können ab August gepflanzt werden

Die Zwiebeln oder Knollen der Herbstblüher kann man ab August pflanzen, denn sie brauchen bis zur Blüte nur rund sechs Wochen. Nässeverträgliche Arten wie die Herbstzeitlose und die meisten Herbst-Krokusse setzt man etwa 15 Zentimeter tief in den Rasen oder ins Beet.

Wer den Safran-Krokus oder die Sternbergie ins normale Gartenbeet pflanzen will, sollte zunächst eine dicke Schicht groben Sand als Dränage ins Pflanzloch füllen. Die Zwiebeln oder Knollen kommen immer nur als größere Gruppen zur Geltung, denn nur so wirken die kleinen Blüten später schon aus der Ferne wie ein farbiger Teppich. Im abwechslungsreich bepflanzten Steingarten kommen die Herbstblüher hingegen auch in kleinen Gruppen oder auch einzeln gut zur Geltung.


Perfekte Zeit

Im August und Anfang September ist die richtige Zeit, mit Stecklingen neue Jungpflanzen für das nächste Jahr heranzuziehen. Diese nehmen, wie zum Beispiel bei Kübelpflanzen, wenig Platz auf der Fensterbank in Anspruch. Als Substrat eignet sich ein Erd-Sand-Gemisch, das in eine flache Schale gefüllt wird. Von den besten Mutterpflanzen werden bis 15 cm lange Triebenden abgeschnitten. Nach Möglichkeit sollten diese nicht blühen.


Einkürzen nicht vergessen

Dann wird mit einem scharfen Messer oder einer Rasierklinge auf etwa 8 Zentimeter eingekürzt. Nur drei bis vier Blätter verbleiben oben. Die Schale wird anschließend in einen Folienbeutel gestellt, der oben nicht ganz luftdicht und locker zugebunden ist. Dadurch bleibt die Luft gespannt und die Stecklinge trocknen nicht so leicht aus. In den nächsten Wochen wünscht sich der Nachwuchs einen hellen und warmen, aber nicht sonnigen Platz. Schon nach sechs bis acht Wochen können die bewurzelten Stecklinge in einen kleinen Topf mit Pflanzenerde kommen.

An einem hellen, nicht sonnigen und möglichst kühlen Ort überdauern die Stecklinge den Winter am besten. Im Frühjahr werden dann ist die Triebspitzen gekappt, damit die Pflanzen zu üppigen und breiten Büschen heranwachsen können.