Die Lageräpfel, die jetzt noch an den Bäumen hängen, sind weitgehend ohne Maden. Die befallenen Früchte sind heuer schon in großen Mengen alle schon vorher herunter gefallen. Wichtig wäre es gewesen, sie laufend aufzusammeln.

Nicht jeder verfügt über einen geeigneten Lagerplatz für sein Gemüse Deshalb ist die Erdmiete eine Alternative, die sich schnell bauen lässt. Früher war diese Lagerung von Gemüse sehr häufig anzutreffen. Als Standort eignet sich ein geschützter Platz, der nicht der direkten Sonne ausgesetzt ist. Die Erde wird 30 bis 40 Zentimeter tief und 80 Zentimeter breit ausgehoben. Auf dem Boden und den Seitenflächen kommt ein engmaschiges Drahtgeflecht, um Mäuse abzuhalten. Auf den Draht schichtet man unten trockenes Laub, Stroh oder Sand. Dann kommt das Erntegut stapelweise in Schichten von 20 Zentimeter hinein. Diese deckt man jeweils wiederum mit Laub, Stroh oder Sand ab. Das Lagergut wird pyramidenförmig aufgeschichtet. Dann wird alles mit einer Lage Stroh zur Isolierung und einer circa 20 Zentimeter starken Erdschicht abgedeckt.

Obst neben Gemüse

Obst und Gemüse dürfen nie zusammen aufbewahrt werden, da Obst ein Reifegas verströmt, das Gemüse vorzeitig altern lässt. Die Qualität leidet jedoch nicht, wenn Möhren neben Kartoffeln, Rote Bete, Sellerie oder anderen Wurzelgemüse sowie Dahlienknollen lagern. Ein regelmäßiges Lüften ist wichtig für eine gute Luftzirkulation, ausgeglichene Luftfeuchtigkeit und Temperatur. Sind die Nächte frostfrei, sollte das Kellerfenster immer einen Spalt breit offen stehen.

Möhren schmecken gelegentlich bitter. Meist liegt es daran, dass die Gelben Rüben in der Küche neben Obst wie Äpfel oder Bananen gelagert werden. Diese Früchte verströmen nämlich das Reifegas Ethylen. Es löst bei Möhren die Bildung des unangenehm schmeckenden Iso-Cumarins aus.

schwarzer Rettich

Der schwarze Rettich ist wegen der guten Haltbarkeit bis weit in den Winter sehr beliebt. Er verträgt 5 bis 6° minus. Wenn er mit Laub oder einem Vlies zugedeckt wird, kann der Frost kaum in den Boden. Dann ist eine laufende Ernte bis Ende Dezember möglich. Am sichersten ist es aber, wenn der schwarze Rettich vor einer großen Frostperiode ausgegraben und wie Möhren eingewintert wird.