Alle drei bis vier Jahre sollten Stauden aus dem Boden heraus genommen, geteilt und neu verpflanzt werden. Dadurch wird das Wachstum der Pflanzen neu angeregt.

Auf einem Standortwechsel ist unbedingt zu achten. Da der äußere Bereich der Stauden jünger und frischer ist, sollte er deshalb bevorzugt verpflanzt werden. Das Teilen kann nach dem Ausgraben durch einen gezielten Stich mit dem Spaten erfolgen. Aber Stauden mit wenigen Einzeltrieben wie Pfingstrosen, Tränende Herzen und Christrosen bleiben am besten unberührt.


Manche Stauden sollten erst im September geteilt werden

Bei allen frühblühenden Pflanzen wie Primeln, Gemswurz und Kaukasusvergissmeinnicht ist im September die beste Zeit für diese Arbeit. Aber für alle spät- und sommerblühenden Stauden wie Phlox, Herbstastern, Taglilien, Margeriten, Sonnenbraut und Gewürzstauden wie Wermut, Zitronenmelisse und Liebstöckel ist jetzt der richtige Zeitpunkt zum Teilen und Vermehren. Kleinere Ziergräser und Stauden werden am besten nach dem Ausgraben durch Drehbewegung und kräftigen Ruck mit den Händen geteilt.

Für sehr schattige Plätze unter Gehölzen eignen sich die Anpflanzungen von schattenverträglichen Stauden wie Bergenien, Funkien, Elfenblumen, Tiarella, Immergrün, Lungenkraut, Haselwurz sowie alle frühjahrsblühende Knollen und Zwiebelgewächse.