Die Frühlingsprimeln vertragen einige Minusgrade. Auch Alpenveilchen fühlen sich bei kühlen Temperaturen besonders wohl. Nur in Frostnächten sollte man sie vorübergehend herein holen. Besonders die kleinen Alpenveilchen mit der starken Blattzeichnung lieben die kühle Freiluft. Sie sind ziemlich nahe mit den Freilandalpenveilchen verwandt, die jetzt im Garten voll erblüht sind. Diese vertragen jedoch locker Minusgrade.

Der Gewürzsalbei behält seine Blätter über den ganzen Winter. Erst im Frühjahr werden sie unansehnlich. Dann wird die Pflanze herunter geschnitten, damit sich wieder neue Triebe bilden können. So hat man im ganzen Jahr Salbeiblätter als Heil- und Gewürzkraut zur Verfügung. Der buntblättrige Salbei ist auch eine hübsche Balkonpflanze.

Das Löffelkraut gehört zu den wenigen Pflanzen, die vom Spätherbst bis zum Frühjahr geerntet werden können. Vor allem war dies heuer bei dem milden Winter möglich. Die wintergrünen Blätter sind reich an Vitaminen. Vor noch gar nicht langer Zeit war dieses Gewürzkraut in fast allen Gärten vorhanden. Das Löffelkraut galt als gutes Mittel gegen Vitaminmangel im Winter. Es hilft besonders die Frühjahrsmüdigkeit zu vertreiben. Zudem würzt dieses Kraut geschmacklose Speisen sehr intensiv. Die Pflanze ist im Norden Europas beheimatet und liebt den feuchten Standort so wie Halbschatten. Sie ist zweijährig und kann sich auch durch Selbstaussaat im Garten weiter vermehren. Das Löffelkraut hat seinen Namen von der Form der Blätter, die wie Löffel aussehen.