Jetzt blühen die Dahlien noch einmal von auf. Die ganze Pracht ist aber schon beim nächsten Frost vorbei. Dann werden die schönen Blumen schwarz und unansehnlich. Sie vertragen nämlich keinerlei Minusgrade. Bereits abgefrorenes Dahlienlaub wird eine Hand breit über dem Boden abgeschnitten und die Knollen mit einer Grabgabel noch vor den ersten größeren Frösten aus dem Boden gehoben. In die hohlen Stängel aber sollte kein Regenwasser gelangen. Deshalb ist diese Arbeit nur bei schönem Wetter durchzuführen. Die Knollen müssen dann einige Tage an der Luft abtrocknen, ehe sie in die einen kühlen und luftfeuchten Keller kommen. Dahlien werden wie Kartoffeln überwintert.

Das relativ milde Wetter macht es möglich, dass manche Christrosenarten schon aufgeblüht sind. Es gibt diese Pflanzen in eine ungeheuere Sortenfülle. Einige von ihnen, wie die rote Mairose, blühen erst im April oder Anfang Mai. Im Handel werden jetzt schon die Christrosen verstärkt angeboten. Sie benötigen einen kalkhaltigen und humosen Boden. Ideal ist ein halbschattiger, bis schattiger Platz im Randbereich von Laubhecken und Gehölzen. Die Christrosen vertragen keine zu große Hitze. Die Wurzeln müssen im Sommer mit einer Laubdecke vor dem Vertrocknen geschützt werden. Zu viel Nässe aber macht die Pflanze anfällig für Pilzkrankheiten. Besonders ist darauf zu achten, dass nicht zu tief gepflanzt wird. Christrosen "schlucken" mit ihren immergrünen Blättern #

Ein Hauch von zartem Rosa und betörendem Duft bringt der Winterschneeball in den Garten. Durch das relativ warme Wetter in diesem Herbst, zeigt der sehr attraktive Strauch jetzt schon seine Blüten, obwohl nur wenige Laubblätter abgefallen sind. Er hat teilweise seine volle Pracht schon entfaltet. Die Blüten duften sehr intensiv und angenehm nach Vanille. Besonders nachts geht von ihnen eine sehr starke Duftwolke aus, die bis in die Schlafzimmer ziehen kann, wenn der Strauch nicht zu weit vom Haus entfernt ist. Die Blütezeit kann sich zu acht Wochen hinziehen. Mit dem eingebauten Frostschutzmittel in den Knospen sind die Blüten vor einigen Minusgraden geschützt. Der Winterschneeball, mit dem Namen Viburnum bodnantense "Dawn" , gehört zu den attraktivsten Sorten.

Die stacheligen Kakteen brauchen eine winterliche Ruhezeit. Diese ist bei sehr vielen Arten die Voraussetzung für die Blütenbildung. Die Ruhezeit sollte von November bis März erfolgen. Die Kakteen müssen dabei möglichst kühl stehen und dürfen in dieser Zeit so gut wie gar nicht gegossen werden. Auch dann nicht, wenn der Kaktus Knospen angesetzt hat und sogar schon Falten zeigt. Erst im Frühling, wenn sich an der Spitze neue Dornen bilden, darf wieder gegossen und ein wärmere Standort ausgesucht werden. Es gibt sogar Opuntienarten unter den Kakteen, die Frost vertragen und im Winter draußen stehen bleiben können.