Ein Sprichwort sagt: "Stößt der April rau ins Horn, so steht es gut um Heu und Korn". Die sehr warmen Tage der letzten Zeit sorgten für ein explosionsartiges Frühlingserwachen. So blühen jetzt schon die Magnolien- und Kirschbäume. Wegen der Spätfrostgefahr ist es aber besser, wenn sich die Vegetation nur langsam im April entfalten kann.

Die Pflanzen werden nämlich mit zunehmendem Austrieb immer empfindlicher gegenüber Kälte. Es heißt auch: "Wohl hundertmal schlägt's Wetter um - das ist dem April sein Privilegium." Dies resultiert vor allem aus früheren Erfahrungen. In kurzer Zeit kann sich das Wetter in diesem Monat vom Sonnenschein in einen Schneesturm wandeln. Im Laufe des Klimawandels aber hat der April in den letzten Jahren ein anderes Gesicht gezeigt.

Er war meist zuverlässiger und auch wärmer als früher. Ein zu trockener April ist aber für die Vegetation überhaupt nicht gut. Es fehlt zudem heuer eine durchdringende Bodenfeuchte, nach einem relativ niederschlagsarmen Herbst und Winter. Wald- und Obstbäume leiden so in einem trockenen Sommer besonders.

An der Blütenpracht im Garten und in der freien Natur kann man sich zurzeit nicht satt sehen. Es findet ein ständiges Kommen und Gehen der Blumen statt. diese überraschen uns mit ihrer Schönheit immer wieder neu. Zurzeit leuchten die Forsythien besonders schön. Für die Natur sind sie fast wertlos, weil es für Bienen und Co hier nichts zu holen gibt.

Forsythien strahlen aber jetzt einfach nur gute Laune aus. Das schöne Sonnengelb im Frühjahr zaubert immer Sonnenschein in den Tag, auch wenn die Sonne nicht scheint. Die Farbe Gelb symbolisiert das Sonnenlicht und die Erkenntnis. Sie ist auch ein Zeichen für Wärme. Gelb steht aber ebenso für Wachheit und Kreativität.