Ein Garten sollte immer luftig gehalten werden. Das bedeutet, ihn nicht zu eng mit Pflanzen vollzustopfen. Diese können sich dann nicht mehr richtig entwickeln. Man kann aber die verschiedenen Höhen als Abstufung nutzen wie zum Beispiel als Obstspalier oder Hochstämmchen.


Manche Hortensien-Sorten muss man zurückschneiden

Schneeball-Hortensien, wie die opulente weiße Sorte "Annabelle" oder auch Rispen-Hortensien sollte man zurückschneiden. Beide Arten bilden nämlich ihre Blütenknospen am neuen Jahresaustrieb. Man kürzt die alten Triebe mit der Schere bis auf 15 Zentimeter über dem Boden ein. Die Stummel sollten unbedingt ein Augenpaar, also Knospen für die neuen Triebe besitzen. Sind die Sträucher im Laufe der Jahre zu dicht geworden, entfernt man ungünstig wachsende oder schwache Triebe nun ganz.


Aufpassen muss man beim Schnitt von Bauernhortensien

Manche Gartenbesitzer schneiden auch die Bauernhortensien einfach zurück. Das ist aber nicht richtig, da damit die Blütenknospen aus dem Vorjahr mit verschwinden. Im Frühjahr entfernt man nur die alten abgestorbenen Blütendolden etwas oberhalb der neuen Knospen. Einige schwache Triebe kann man aber einkürzen, damit von unten her kräftige Jungtriebe gebildet werden können, die dann im nächsten Jahr an der Endknospe blühen. Das führt dann zu einer laufenden leichten Verjüngung.