Ein sicherer Zeitpunkt zum Anbau von Rucola im Freiland ist etwa ab Mitte April. Auf eine Vliesabdeckung kann dann meistens verzichtet werden. Die letzten Aussaaten sollten bis Anfang oder Mitte September stattfinden.


So säht man Rucola

Am besten ist bei Rucola eine Reihensaat, um den Boden hacken zu können. Dabei sollte ein Reihenabstand von 15 bis 20 Zentimeter eingehalten werden. Ideal sind etwa 30 bis 25 Pflanzen pro laufender Meter. Die Ablagetiefe sollte 0,5 bis 1 Zentimeter betragen. Damit die Saat nicht austrocknet, kann man diese direkt nach dem Säen kurzfristig mit einem Vlies abdecken.

Auch eine Vorkultur in kleinen Töpfen wie zum Beispiel Joghurtbecher ist möglich. Ausgepflanzt wird dann, wenn die Pflänzchen eine Höhe von 3 Zentimeter erreicht haben. Je nach Jahreszeit sind etwa 1 bis 3 Schnitte möglich. Am besten ist es, in einem 14-tägigen Rhythmus auszusäen, um fortlaufend frisches Grün zu haben.


Rucola kann auch in Töpfen angebaut werden

Der Anbau von Rucola ist auch in Töpfen und Blumenkästen auf dem Balkon möglich. Bei einem etwas größeren Bedarf eignen sich sehr gut Kästen mit einer Länge von etwa 40 bis 60 Zentimetern. Der Wasserbedarf ist überraschend hoch. Bei Trockenheit schmecken die Blätter oft bitter und die Schossgefahr steigt.

Die Ernte erfolgt, sobald die Blätter eine Länge von etwa 12 bis 15 Zentimetern erreicht haben. Ältere Blätter verlieren schnell den guten Geschmack. Wenn die Rauke Blüten bekommt schmeckt sie nicht mehr, man muss also rechtzeitig ernten. Eine mildere Alternative zur wilden Rauke ist die Salatrauke.