Auf Initiative des Landtagsabgeordneten Robert Kiesel hat sich Gerhard Eck (beide CSU) der Sache angenommen. Eck ist Innen-Staatssekretär und, als gelernter Maurer und Bauzeichner, auch vom Fach. Er hat sich selbst ein Bild von den Schwierigkeiten vor Ort gemacht.

Das Hauptproblem ist die Eisenbahnunterführung. Die Lösung: eine separate Durchpressung neben der Straße. Alles werde neu geplant, sagte der Staatssekretär. Denkbar ist eine Trassenführung links der B 286 in Richtung Bad Kissingen. Nach der Querung könnte der Weg Richtung Opel-Autohaus weitergeführt werden. Gerhard Eck sagte, nach den Ferien sei ein weiteres Treffen unter anderem mit dem Chef des Staatlichen Bauamts (Schweinfurt), Holger Bothe, vorgesehen. Über die Kosten konnte er keine Angaben machen. Wenn es keine unvorhersehbaren Probleme gebe, könnten die Arbeiten bereits im kommenden Jahr beginnen. Das sieht ein anderer Beteiligter auch so: 2013 ist in Bayern Landtagswahl: "Wenn es dann nicht klappt, wann dann..."

Oberbürgermeister Kay Blankenburg (SPD), war bei dem Treffen dabei. Er habe sich "dahintergeklemmt". Blankenburg sagte, er habe den Ehrgeiz, "als Oberbürgermeister diesen Weg mit dem Rad zu fahren". Der Austausch mit Gerhard Eck sei sehr gut gewesen. Der "bemüht sich ganz extrem darum, dieses Projekt hinzukriegen". Er, sagte der OB, sei optimistisch, dass der Weg gebaut wird.