Ein 91-jähriger Hofer erhielt Mitte Juli einen Brief per Post, der angeblich von der Staatsanwaltschaft Dortmund stammte. In dem Anschreiben wird dem Empfänger die Festnahme von Telefonbetrügern mitgeteilt und die Zahlung einer hohen Schadenswiedergutmachung in Aussicht gestellt. Des weiteren bitten die Verfasser des Anschreibens um dringende Kontaktaufnahme über einer angegebenen Dortmunder Telefonnummer. Unter dieser Nummer erwartet den vermeintlich Glücklichen jedoch nicht der Vertreter der Staatsanwaltschaft sondern ein Betrüger, der dem Opfer durch geschickte Gesprächsführung und falschen Versprechungen persönliche Daten, Bankdaten oder Geldzahlungen entlockt, teilte die Polizei mit.

Der rüstige Senior ließ sich jedoch nicht austricksen und erstattete Anzeige bei der Kripo Hof. Die Spezialisten für Vermögensdelikte des Fachkommissariats ermitteln nun.


Die oberfränkische Polizei rät in diesem Zusammenhang:

- Betrüger geben ihren Anschreiben gerne ein behördliches Aussehen, prüfen Sie daher solche Sendungen genau

- Nutzen Sie auf keinen Fall die im Schreiben genannten Kontaktdaten

- Setzen Sie sich mit der ausstellenden Behörde des Schreibens unter den offiziellen Kontaktdaten in Verbindung

- Holen sie sich Unterstützung bei Freunden und Verwandten

- Sind sie bereits Opfer eines Betruges geworden oder bestehen Zweifel an der Echtheit eines solchen Schreibens, so wenden Sie sich bitte an ihre zuständige Polizeidienststelle