Eine Anwohnerin verständigte die Polizei, nachdem ein Mitbewohner des späteren Beschuldigten die Flammen entdeckt hatte.

Vor Ort stellten die Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr eine starke Rauchentwicklung in dem Mehrfamilienhaus fest. Die Berufsfeuerwehr Nürnberg räumte das Anwesen und verhinderte, dass die Flammen auf weitere Räume und Wohnungen übergreifen. Verletzt wurde niemand. Das betroffene Zimmer brannte völlig aus.

Die Wohnung im ersten Stock des Anwesens ist unbewohnbar. Alle übrigen Bewohner konnten in ihre Wohnungen zurückkehren. Der Sachschaden, geschätzt durch das Fachkommissariat der Kripo Nürnberg, beläuft sich auf etwa 100.000 Euro.

Nachdem sehr schnell ein Tatverdacht gegen den 34-Jährigen Wohnungsmieter geäußert wurde, konnte dieser im Rahmen der Fahndung in Tatortnähe festgenommen werden.
Nach Angaben von Zeugen soll der Tatverdächtige das Feuer gelegt haben.

Der Beschuldigte muss sich wegen des Verdachts der schweren Brandstiftung verantworten. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth soll er noch heute einem Ermittlungsrichter zur Prüfung der Haftrage überstellt werden.